Mittwoch, 30. Mai 2007

Umstrittene 30er-Regel im Ski-Weltcup ist Geschichte: Neuer Modus für Speed-Rennen!

  • Die Startnummern der Top-30 werden ausgelost
  • Auch Weltcup-Kalender für Saison 2007/08 bestätigt

Der Internationale Skiverband FIS hat wenige Tage nach der Abschaffung der umstrittenen 30-er-Regel in den alpinen Speed-Disziplinen beschlossen, künftig die Startnummern der besten 30 Läufer und Läuferinnen komplett zu losen. Demnach wird der Weltranglisten-Erste künftig mit einer Nummer zwischen 16 und 22 starten.

Ursprünglich war angedacht gewesen, die Top-15 nach gestürzter Rangliste zwischen der 8. und 22. Position starten zu lassen. Der FIS-Vorstand nahm nun in Portoroz aber eine weitere Unterteilung vor und ordnete eine komplette Auslosung an.

Den Top-7 werden die Startnummer 16 bis 22 zugelost, dem 8. bis 15. der Weltrangliste die Nummern 8 bis 15. Die übrigen Athleten unter den ersten 30 der Weltrangliste erhalten durch Los die Nummern 1 bis 7 und 23 bis 30.

"Diese Regelung ist in unserem Sinne, war aber auch der Wunsch anderer Trainer", erklärte ÖSV-Alpin-Direktor Hans Pum, der in dieser Causa unter anderem Unterstützung aus den USA, der Schweiz und aus Deutschland bekam. In der Vergangenheit war der ÖSV mit Änderungswünschen stets abgeblitzt.

Außerdem wurde in Portoroz der Weltcup-Kalender für die Saison 2007/08 bestätigt. Darin enthalten sind etwa ein Slalom und ein Riesentorlauf der Herren in Bad Kleinkirchheim sowie eine Damen- Abfahrt in St. Anton. Der Auftakt erfolgt wieder in Sölden.

(APA)

30.5.2007 16:55