USA erwägen Truppenreduzierung im Irak:
Bis Mitte 2008 ein Drittel Soldaten weniger
- Maßnahme als Wahlkampfzuckerl der Republikaner?
- Wieder GIs getötet: Schon 3.445 Opfer seit März '03
·Ereignisse im Irak seit der US-Invasion
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der wichtigsten Eckpunkte

Die US-Regierung erwägt nach einem Bericht der Zeitung "New York Times" bis Mitte kommenden Jahres ein Drittel oder mehr der im Irak stationierten amerikanischen Truppen abzuziehen. An entsprechenden Planspielen werde derzeit gearbeitet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Derzeit sind etwa 146.000 US-Soldaten im Irak.
Diese Zahl könnte laut der "New York Times" bis Mitte 2008 auf 100.000 schrumpfen. US-Außenministerin Condoleezza Rice und Verteidigungsminister Robert Gates sollen die Pläne befürworten.
Die Reduzierung der Truppenstärke fiele in die heiße Phase des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs. US-Präsident George W. Bush hat sich bisher geweigert, einen Abzugstermin festzulegen.
Wieder mehrere US-Soldaten getötet
Der Mai könnte mit über 90 getöteten US-Soldaten einer der blutigsten Monate für die US-Truppen seit dem Einmarsch 2003 im Irak werden. Wieder wurden drei Soldaten getötet. Seit März 2003 sind mindestens 3.445 US-Soldaten im Irak ums Leben gekommen.
Den Angaben zufolge wurde zuletzt ein Soldat durch eine Bombe in der der Provinz Diyala nordöstlich von Bagdad getötet. Ein weiterer starb bei einer Schießerei mit Aufständischen in Bagdad, der dritte in der westlichen Unruheprovinz Al-Anbar.
(apa/red)
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