Umfrage zu Putin-Besuch: Österreicher sehen Russlands Weg zu Demokratie kritisch
- 71% finden, dass sich Russland falsch entwickelt
- Hälfte erachtet Wirtschaftsengagement für 'ungünstig'
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Grüne fordern "klare Worte" der Regierung
·Heikle Fragen bei Putin-Besuch geplant
Gusenbauer will über Menschenrechte sprechen
·Fischer begrüßte Putin in Wiens Hofburg
Aufmerksam: Blumen zum Plassnik-Geburtstag
·Russland wichtigster
Energielieferant für Ö.
59 % der Gas- und 16% der Ölimporte aus Osten
·Russlands Wirtschaft
profitiert vom Ölpreis
Wirtschaftsleistung unter
Putin um 40 % gestiegen
·Immer mehr Russen sind im Anmarsch
Österreich die Nummer 1 als Winterdestination
·Russen lassen Rubel in Österreich rollen
Glamour-Hochburgen im Zentrum des Interesses
·Russlands Energie-
Einfluss überschätzt
Abhängigkeit von Europa
größer als umgekehrt
·"Wirtschaftspolitik für sozial Schwache"
Putin: Exporterlöse sollen
Lebensstandard anheben
Die Österreicher sehen die Demokratie in Russland sehr kritisch. Auf die Frage: "Meinen Sie, dass Russland unter Präsident Wladimir Putin sich zu einer freien und stabilen Demokratie entwickelt", antworteten 71 Prozent in einer Umfrage: "Nein". Dies geht aus einer Befragung von OGM im Auftrag des ORF Report hervor, bei der im Mai kurz vor dem Wien-Besuch Putins 502 Österreicher interviewt wurden. Nur 16 Prozent bewerten die Politik des russischen Staatsoberhaupts in diesem Bereich positiv.
Wenig positiv beurteilen die Österreicher zudem, dass immer mehr reiche russische Geschäftsleute in Österreich investieren. Dass diese Wirtschaftsbosse hierzulande Immobilien kaufen oder sich an heimischen Unternehmen beteiligen, erachtet mehr als die Hälfte der Befragten als "ungünstig". "Günstig" finden dieses Wirtschaftsengagement dagegen weniger als ein Drittel.
In Bezug auf die Rolle Russlands für die Zukunft für Europa haben die Österreicher unterschiedliche Ansichten. 41 Prozent sehen Russland als "verlässlichen Partner" für Europa. 35 Prozent glauben hingegen, dass von dem flächenmäßig größten Land der Erde eine Bedrohung für Europa ausgehen könnte. Etwa ein Viertel der Befragten sind in dieser Frage unentschieden.
(apa/red)
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