Grünes Licht für Eurofighter aus den USA: Pentagon genehmigt Eurofighter-Lizenzen
- Darabos widerspricht: Lizenzen noch nicht vollständig
- "Nur drei von vier Geräten nutzbar, Schlüssel fehlen"
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Die US-Regierung hat die Lizenzen für die Eurofighter genehmigt, gab die US-Botschaft bekannt. Es wurde mitgeteilt, dass "die Freigaben des erforderlichen Kommunikationsmaterials für die Verwendung in den neuen Eurofighter Abfangjägern jetzt vom US-Außenministerium und dem US-Verteidigungsministerium genehmigt worden sind". Minister Darabos widerspricht der US-Botschaft: Derzeit wären nur drei von vier Geräten nutzbar und es fehlen auch noch Schlüssel.
Die österreichische Regierung habe diese Freigaben im Januar 2007 angefordert. Dieses "Material" ermögliche der österreichischen Luftwaffe, mit US- und NATO-Streitkräften inter-operabel zu sein.
Die österreichischen Medien hätten in diesem Zusammenhang Begriffe wie "Software" oder "Lizenzen" verwendet. "Tatsächlich verhandelten die Regierungen der USA und Österreichs über Freigaben für die Benützung der erforderlichen Kommunikationssysteme an Bord der Eurofighter Abfangjäger", schrieb die US-Botschaft in ihrer Aussendung.
Ministerium: Lizenzen noch nicht vollständig
Die Lizenzen für die Eurofighter wurden von der US-Regierung - erwartungsgemäß - noch nicht vollständig genehmigt. Also bleibe es bei dem, was Verteidigungsminister Norbert Darabos wiederholt gesagt hat: Ohne vollständige Lizenzen werde kein Eurofighter in Österreich landen, betonte Darabos-Sprecher Answer Lang. Die noch ausständigen Lizenzen werden für Herbst erwartet.
Die Freigabe eines Teils der Lizenzen sei für Mai erwartet worden, den zweiten Teil erwarte man erst im Herbst, so Lang. Für Juni seien noch entsprechende Besprechungen mit US-Dienststellen fixiert.
Noch nicht vollständig sind die Lizenzen, weil einerseits nur die Freigabe zur Nutzung von drei der vier US-qualifizierten Geräte erfolgte; jene für das "MIDS-LVT", ein Gerät zur störsicheren Datenübertragung Boden-Luft, fehle noch. Andererseits seien für alle vier Geräte auch noch die Schlüssel zur Nutzung der eingebauten Funktionen ausständig, erläuterte Lang.
Dem Verteidigungsministerium liegt noch kein offizielles Schreiben der US-Botschaft vor, bisher wurde man nur telefonisch informiert. (apa/red)
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