Drei Geisterfahrer auf einmal unterwegs: Bei Raststätte Ansfelden falsch aufgefahren
- Tankstellen-Mitarbeiter alamierten rechtzeitig Polizei
- Geisterfahrerkralle auf A1 hat nicht funktioniert
·Pfingstwochenende
mit 20 Verkehrstoten
Schock-Bilanz: 11 Tote alleine in der Steiermark
·Geisterfahrer: 83% Männer, 45% "blau"
KfV-Studie: In 17 Jahren 213 Unfälle mit 88 Toten
Gleich drei Geisterfahrer auf einmal hat die Polizei in Oberösterreich erwischt. Sie waren bei der Raststätte Ansfelden im Bezirk Linz-Land falsch - nämlich über die Abfahrt - auf die Westautobahn (A1) aufgefahren.
Die drei ausländischen Pkw-Fahrer waren aus Salzburg kommend in Ansfelden abgefahren und legten einen kurzen Halt ein. Als sie gegen 22.30 Uhr ihre Reise wieder fortsetzten, benutzten sie aber nicht die Auffahrt Richtung Wien, sondern fuhren wieder die Abfahrt zurück, auf der sie gekommen waren. Dort standen sie als Geisterfahrer vor der Autobahn. Sie bemerkten ihren Irrtum. Deshalb fuhren sie dort um den spitzen Winkel herum auf die A1 auf.
Dieses gefährliche Manöver blieb aber auf der nahe gelegenen Tankstelle nicht unbemerkt. Die Polizei wurde alarmiert. Sie konnte die drei Autolenker kurze Zeit später stoppen. Sie durften ihre Fahrt nach der Zahlung einer Geldstrafe wieder fortsetzen. Eine Geisterfahrerkralle bei der Abfahrt hätte diesen Vorfall eigentlich verhindern sollen. Sie war jedoch - wie sich bei einer späteren Inspektion herausstellte - defekt. Der Fehler wurde behoben. (apa/red)
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