BZÖ steht vor schwieriger Entscheidung:
Wird bei Niederösterreich-Wahl kandidiert?
- Westenthaler: Antreten wäre eine "Herausforderung"
- Bombendrohung überschattet Fest in Wiener Neustadt
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Tscharnutter und Scheer
kämpfen um Chefsessel
·BZÖ-Westenthaler:
"Brauchen mehr Zeit"
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Das BZÖ will laut Parteichef Peter Westenthaler erst im Herbst eine Entscheidung über ein Antreten bei der Landtagswahl in Niederösterreich treffen, die im Frühjahr 2008 stattfindet. Daher sei auch ein geplanter Landeskonvent verschoben worden. Stattdessen war ein - von einer Bombendrohung gestörtes - "Fest mit Freunden" im Wiener Neustädter Hotel Corvinus angesetzt.
Obwohl die Veranstaltung wegen eines anonymen Anrufes an der Rezeption von der Hotel-Terrasse in den angrenzenden Stadtpark verlegt werden musste, freute sich Westenthaler, unter den an die 200 Gästen auch "Noch-FPÖ-Mitglieder" gesehen zu haben, die "bewusst eingeladen" worden seien.
Die laut seinen Angaben erste Bombendrohung gegen das Bündnis bezeichnete er als "ein schlechtes Zeichen für die Demokratie, aber als gutes Zeichen für die Bedeutung des BZÖ". Das Bündnis sei "eine wichtige politische Gruppierung im Parlament" geworden.
Eine Kandidatur bei der NÖ-Wahl 2008 wäre laut dem Parteichef eine "gute Ansage" und das BZÖ ein "bunter Punkt" in einem "Land mit schwarzer Übermacht". Zuvor müsse jedoch der "Organisationsgrad" angesehen werden, räumte Westenthaler es als "Fehler" ein, in Wien und in der Steiermark angetreten zu sein. "Man muss wettbewerbsfähig sein und eine gute Mannschaft haben."
Die Entscheidung hinsichtlich der NÖ-Wahl werde "gut überlegt" und von den "niederösterreichischen Freunden" getroffen. "Ich helfe ihnen", so der Bündnisobmann. Er räumte ein, dass Niederösterreich "sicher ein schwieriges Bundesland" sei. Gleichzeitig sprach Westenthaler von einer "Herausforderung". Der verschobene Landeskonvent werde "Anfang Herbst" stattfinden.
Der BZÖ-Chef denkt aber auch schon an die nächste Nationalratswahl. Da sei es das Ziel, auf acht Prozent zu "verdoppeln", sagte er in Wiener Neustadt.
Die Bombendrohung zog einen gut zweistündigen Polizeieinsatz nach sich. Das gesamte Hotel wurde von Beamten mit Diensthunden durchsucht. Gefunden wurde nichts.
(apa/red)
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