Statt bei Magna Steyr in US-Werk: BMW will
neuen X3 nicht mehr in Österreich bauen
- Spartanburg soll Output auf 200.000 Autos steigern
- Weggang als "Absicherung" gegen den starken Euro
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Der BMW-Konzern baut den Nachfolger seines derzeit in Graz gefertigten Geländewagens X3 in den USA. Wie Vorstandschef Reithofer ankündigte, wird die Kapazität des Werks Spartanburg von derzeit 140.000 auf deutlich über 200.000 Autos pro Jahr erweitert. Mit dem Schritt wolle BMW Währungsrisiken senken.
Im vergangenen Jahr schmälerte der gegenüber US-Dollar und Yen starke Euro den Umsatz um 666 Millionen Euro, hieß es. Die USA sind der größte Einzelmarkt des Unternehmens. In Spartanburg soll künftig auch der geländegängige X6 montiert werden. Derzeit produziert BMW dort den Sportwagen Z4 und den X5.
Ein offizielles Datum für das Auslaufen des jetzigen X3 nennt BMW nicht, in den österreichischen Medien wurde bisher von einem Auslaufen des aktuellen Modells im Jahr 2010 ausgegangen.
Reithofer bekräftigte zudem die Jahresprognose für 2007, derzufolge das bereinigte Ergebnis vor Steuern von zuletzt rund 3,75 Mrd. Euro übertroffen werden soll. Alle drei Marken - BMW, Mini und Rolls-Royce - sollen neue Spitzenwerte bei den Auslieferungen erreichen.
Insgesamt soll der Absatz im höheren einstelligen Prozentbereich auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge steigen. Bis 2010 will der Konzern rund 1,6 Millionen Autos ausliefern.
(apa/red)
