Japan testet WLAN-Überwachungsnetz:
Warnsensoren für Ärzte, Autofahrer und Co.
- Auch Lebensmittel werden mit Funkchips bestückt

·Japan: Bewegungs- sensoren für Handys
Sharp und Matsushita folgen dem Wii-Trend
·Handy-Zukunft ist in Japan bereits greifbar
Geo-Scans, Strichcodes, TV-Programme und Co.
·Japan: Neue Roboter- Anzüge für Senioren
Unsterstützt Bewegung von Armen und Beinen
Auf einer der japanischen Inseln soll im kommenden Jahr ein experimentelles WLAN-Überwachungsnetz getestet werden. Sensoren sollen dann Ärzte informieren, wenn Senioren Herzprobleme bekommen, Autofahrer würden gewarnt, wenn sie Fußgängern gefährlich nahe kommen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.
Lebensmittel werden mit kleinen Funkchips ausgestattet, die Informationen zum Beispiel über ihre Herkunft auf Mobilfunkgeräte senden. Beim Test will die japanische Regierung mit Unternehmen unter anderem aus den Bereichen Telekommunikation, Elektronik und Automobilbau zusammenarbeiten. Als Testgebiete wurden die nördliche Insel Hokkaido oder die südliche Inselkette von Okinawa genannt.
Weltweit führend "verkabelt"
Japan gilt schon jetzt als eines der führenden Länder beim Einsatz von drahtlosen Übertragungsnetzen. In einem Einkaufsviertel von Tokio wurde für eine Milliarde Yen (6,13 Mio. Euro) ein Funknetz aufgebaut, das 1.200 Chips nutzt, die in Laternenpfosten, U-Bahnwänden und Straßen eingebaut wurden, um Fußgänger mit Karten und Informationen über nahe gelegene Geschäfte zu versorgen. (apa/red)
