Streik nicht ausgeschlossen: Betriebsrat
der AUA warnt vor neuen Kampfmaßnahmen
- NEWS: Betriebsratschef Junghans greift Vorstand an
- AUA-Boss Alfred Ötsch bietet einen Kompromiss an

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Im jüngsten Konflikt um die Einführung eines variablen Gehaltsbestandteiles bei den Austrian Airlines schließt der Betriebsrat einen Streik nicht mehr aus, wie er in einem Interview in der aktuellen Ausgabe von NEWS erklärt. " Wir wollen das Mittel des Streiks nicht anwenden, können es aber nicht ausschließen," meint Alfred Junghans, Chef des Bodenbetriebsrates im Gespräch mit NEWS. AUA-Boss Alfred Ötsch kritisiert im NEWS-Gespräch seinerseits den Betriebsrat, der "Dinge falsch darstellt und Angstmach betreibt."
Junghans greift im NEWS-Gespräch AUA-Chef Ötsch an. "Der Vorstand hat mit dem geplanten Stock-Options-Programm das eigene Einkommen in die Höhe gedrückt und will uns weiß machen, dass der angedachte variable Gehaltsbestandteil der Mitarbeiter, dem des Managements entspricht. Da stellt sich die Frage, für wie dumm man uns hält.
Unser Vertrauen in das AUA-Management ist enden wollend," so Junghans in NEWS. Er fordert einen gerechten Anteil am Erfolg für die Mitarbeiter sowie die Rücknahme des Aktien-Optionsprogrammes für den Vorstand. "Wir wollen, dass Demut im Management einkehrt," sagt Junghans im NEWS-Gespräch.
Gegen diese Vorwürfe wehrt sich AUA-Chef Ötsch in NEWS. "Ich glaube nicht, dass der Betriebsrat in dieser Frage die Mehrheit der Mitarbeiter hinter sich hat. Leider betreibt der Betriebsrat Polemik. Noch dazu wurden bisher nicht einmal Detailgespräche geführt," wirft Ötsch dem Betriebsrat im NEWS-Interview vor.
Der AUA-Boss betont, dass die Kriterien bei den variablen Gehaltsbestandteilen für Vorstand und Mitarbeiter exakt dieselben seien.
"Ich kann mir zudem vorstellen, dass jeder Mitarbeiter die Wahlmöglichkeit hat, in ein neues, variables Schema zu wechseln," zeigt sich der Airline-Chef im NEWS-Gespräch kompromissbereit.
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