Vorbereitungen für EURO 2008 auf Kurs:
Österreich und Schweiz liegen gleichauf
- Anzahl der Sicherheitskräfte wird weiter aufgestockt
- Alle Stadien stehen schon knapp vor EM-Tauglichkeit
Zeitdruck, Sicherheitsfragen und die Tatsache, dass sich die Fußball-EM 2008 über zwei Länder erstrecken wird, sind für EURO-2008-Geschäftsführer Martin Kallen besondere Herausforderungen. Kallen informierte die anwesenden Berichterstatter auf dem derzeit in Bregenz stattfindenden internationalen Sportjournalisten-Kongress über den Vorbereitungsstand zum Großereignis im Juni 2008.
Kallen betonte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit der beiden Veranstalter-Länder. "Wir sind sehr glücklich über die Fortschritte", erklärte Kallen, der Österreich und die Schweiz auf etwa gleichem Vorbereitungsniveau sieht. Die öffentlichen Sicherheitskräfte würden um private Organisationen verstärkt, da die beiden kleinen Veranstalter-Länder sonst nicht genügend Personal aufbringen könnten, informierte Kallen. Derzeit sei man dabei, insgesamt 5.000 freiwillige Helfer zu rekrutieren.
Es gebe angesichts zweier Austragungs-Länder einige Herausforderungen und Unterschiede, etwa bei der Währung oder der Gesetzeslage, die es noch zu überwinden gelte. Es sei sehr wichtig, dass die beiden Länder dabei als Team zusammenarbeiteten, betonte Kallen. Ein zentraler Punkt sei der Verkehr. Derzeit werde an einem System gearbeitet, das den Eintritt zum Spiel und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel vereine.
In zwei bis fünf Monaten dürften laut Kallen auch die TV-Verträge abgeschlossen sein. 2004 verzeichnete die Europameisterschaft in Portugal weltweit kumulierte 4,8 Mrd. Fernseh-Zuseher. "Unser Ziel ist es, mehr Seher zu erreichen", sagte der Schweizer. Wichtig sei auch die Infrastruktur rund um die Stadien.
In den Veranstalterstädten gibt es große Public-Viewing-Events. "Wir wollen eine große Party schaffen für jedermann", kündigte Kallen an. Die acht Stadien in Genf, Basel, Bern, Zürich, Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt und Wien stehen laut dem EURO-Geschäftsführer derzeit knapp vor der Fertigstellung oder seien bereits EM-tauglich.
(apa/red)










