Abend-Grand Prix oder Ende der Rennen: Ecclestone droht Veranstaltern in Australien
- Alonso spricht sich klar gegen Flutlicht-Starts aus

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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat den Organisatoren des Grand Prix von Australien den Entzug des Rennens angedroht, sollte der WM-Lauf nicht in die Abendstunden verlegt werden. Ziel ist der Gewinn von mehr TV-Zuschauern. Der Vertrag Ecclestones mit den Melbourne-Verantwortlichen läuft im Jahr 2010 aus. Ab nächster Saison soll nach einem eben erst abgeschlossenen Kontrakt für fünf Jahre ein Flutlicht-Grand-Prix in Singapur ausgetragen werden.
Einer der Grand-Prix-Organisatoren sagte der "Sunday Herald Sun" in einer anonymen Stellungnahme, dass er sich ein Abendrennen in Melbourne nicht vorstellen kann.
"Das entspricht nicht den Gewohnheiten der Austalier. Das ist ein Familien-Ereignis, daher ist der Nachmittag der ideale Zeitpunkt dafür."
Doppel-Weltmeister Fernando Alonso hatte erst kürzlich gemeint, dass die Abhaltung von Abendrennen auf Grund von Sicherheitseinbußen unmöglich seien.
(apa/red)
