"Desaster für Anti-Doping-Bewegung": Rad-Star Landis streitet alle Dopingvorwürfe ab!
- Tour-Sieger 2006 droht nun zweijährige Sperre
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Tour-de-France-Sieger Floyd Landis hat vor der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA alle gegen ihn erhobenen Dopingvorwürfe abgestritten. Sein Verteidiger bezeichnete die Anklage in Malibu bei Los Angeles als "komplettes Desaster für die Anti-Doping-Bewegung". Dem 31-jährigen Landis droht wegen Testosteron-Dopings die Aberkennung seines 2006 errungenen Tour- Sieges und eine zweijährige Sperre.
Auf Anordnung der USADA waren unlängst sieben Proben, die bei der Tour noch negativ getestet worden waren, nachträglich mit exakteren Methoden untersucht und als positiv identifiziert worden. Es gebe keine natürliche Erklärung für den hohen Testosteronwert, der nach der 17. Etappe bei Landis festgestellt wurde, betonte USADA-Anwalt Richard Young am Montag. Landis bestreitet jedoch, gedopt zu haben und macht Laborfehler für die Befunde verantwortlich.
Landis wäre in der 104-jährigen Geschichte der Tour de France der erste Gewinner, dessen Titel nachträglich aberkannt würde. Für die Anhörung an der Pepperdine-University sind neun weitere Tage eingeplant. Nun sollen unter anderem noch mindestens ein Dutzend Wissenschafter gehört werden.
(apa/red)
