Städte sind die größten Umweltsünder: Ab jetzt beraten 46 Bürgermeister in New York
- Wollen sich auf Maßnahmen zum Klimaschutz einigen
- Auch Vertreter von Industrie und Finanzwelt beteiligt

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In Zusammenarbeit mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton wollen mehr als 30 Großstädte den Klimawandel entschieden bekämpfen. Die Bürgermeister der Millionen-Metropolen kommen dafür zu einer Klima-Konferenz in New York zusammen. Gastgeber der Konferenz ist der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, der derzeit mit seinem Plan zur Einführung einer City-Maut für Aufsehen sorgt.
Die Städte sind nach Ansicht der Veranstalter im Kampf gegen den Klimawandel besonders gefragt. Obwohl sie nur ein Prozent der Erdoberfläche ausmachen, stammen rund drei Viertel aller Treibhausgase von ihnen. Bei der Konferenz geht es vor allem um Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und sparsamer mit Energie umzugehen. Die Städte wollen gemeinsam ökologische Strategien ausloten, die zugleich auch die Wirtschaft ankurbeln. Höhepunkt ist ein Referat von Ex-Präsident Clinton, der sich mit seiner Klima-Stiftung zu einer Zusammenarbeit mit den Städten verpflichtet hat.
Der von führenden Wirtschaftsunternehmen unterstützte Gipfel findet bereits zum zweiten Mal statt. 2005 hatten sich zahlreiche Großstädte in London zu der "C40 Large Cities"-Initiative zusammengeschlossen. In New York wurden rund 250 Delegierte erwartet. Zu den Unterstützern gehören der Siemens-Konzern, die amerikanische Chase-Bank und das Kommunikationsunternehmen Time Warner.
(apa/red)
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