Dienstag, 15. Mai 2007

"I'll give you 40.000 blowjobs": Belgische Protestpolitikerin schockt die Öffentlichkeit!

  • Wahlkampf: Derveaux verspricht orale Befriedigung
  • Partei "NEE" bereits für ihre Schockaktionen bekannt

Am 10. Juni sind die Belgier dazu aufgerufen einen neuen Senat zu wählen. Die Protestpartei "NEE" ("Nein") kämpft mit allen Mitteln um den Einzug. Das Wahlversprechen von Spitzenkandidatin Tania Derveaux: 40.000 Interessierte sollen von ihr persönlich oral befriedigt werden. 500 Tage will sie auf Parteikosten durch die Welt reisen und 80 Blowjobs pro Tag geben.

Ob sie ihr Wahlversprechen wirklich einhält ist allerdings fraglich. Die Protestbewegung "NEE" machte nämlich bereits einmal mit einem Plakat auf sich aufmerksam: Darauf wurden 400.000 neue Arbeitsplätze versprochen. Damit sollten die von anderen Parteien genannten (und ebenfalls unrealistischen) Zahlen ad absurdum geführt werden.

"NEE" hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, gegen die Missstände in der Politik zu protestieren. Auf der Parteiwebsite heißt es, dass bei einem möglichen Einzug in den Senat, die "NEE"-Sitze ohnehin leer bleiben würden. Dies soll in weiterer Folge zu einem niedrigeren Budget und einem Machtverlust bei anderen Parteien führen.

Die neue Blowjob-Aktion ist laut Derveaux eine direkte Reaktion auf das große Interesse am "400.000-neue-Jobs"-Plakat, auf dem sie ebenfalls schon nackt posiert hatte. Die ersten 40.000 Interessierten, die sich auf der Parteiwebsite für einen Blowjob registrieren sollen diesen auch bekommen. Auch an Verheiratete, Frauen und scheue Menschen wird gedacht: Der fünfminütige Blowjob kann auch in der Online-Computerwelt "Second Life" passieren - bei Frauen allerdings nur dann, wenn der Online-Charakter über die notwendigen "Avatar Modifikationen" verfügt.

Man darf gespannt sein, ob der "NEE"-Wahlkampf auch auf andere Länder abfärbt. Auch der österreichische Nationalrats-Wahlkampf 2006 war bereits von zahlreichen Spaß-Aktionen (Stichwort: "H.C. Rap" oder "Westi Song") geprägt. Durch die Senkung des Wahlalters auf 16 wird wohl auch künftig mit vielen solcher Wahlkampfmethoden zu rechnen sein.

Linktipp:
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(red)

15.5.2007 11:55