Mit Militär gegen Plage: In Australien sollen
tausende Kängurus abgeschossen werden!
- Tierschützer prostestieren vehement gegen Manöver
- Ministerium: Grasende Tiere verursachen Erosion
Australische Tierschützer haben vehement gegen Pläne des Militärs protestiert, tausende Kängurus am Rande der Hauptstadt Canberra abzuschießen. "Wenn sie das wirklich tun, wird ihnen das noch Leid tun. Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um den Abschuss zu stoppen", sagte der Sprecher der nationalen Koalition zum Schutz der Kängurus, Pat O'Brien. Andere Tierschutzverbände stimmten in die Kritik ein.
Das Militär will professionelle Jäger einbestellen, um etwa 3.200 Kängurus auf zwei Truppenübungsplätzen abzuschießen. Die grasenden Tiere verursachten angesichts der anhaltenden Dürre Erosion und vernichteten damit den Lebensraum von Eidechsen und einer bedrohten Nachtfalter-Art, erklärte das Verteidigungsministerium. Das Problem sei so ernst, dass sofort gehandelt werden müsse. Bisher hat die Stadt keine Lizenz zum Abschuss erteilt. Eine Entscheidung soll in dieser Woche fallen.
Die Dürreperiode hat die Kängurus in den vergangenen Wochen ins Stadtzentrum getrieben; sie grasen auf Sportplätzen und in Parks, die regelmäßig gesprengt werden. (apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

