ÖH: Verwirrende Fraktionsbezeichnungen
·ÖH-Wahl: Studenten wählen ÖVP-nahe AG!
VSStÖ abgestraft. Nur 28,7% Wahlbeteiligung
·Die ÖH-Wahlen 2007: Wirbel um Wahlsystem
Kompliziertes Wahlrecht macht Prognosen schwer!
·ÖH-Wahl: ÖVP-nahe Studenten wollen Sieg
Studenteninteressen
von Rot-Grün "verraten"
·GRAS, BLATT, KSV, AG, LSF oder VSStÖ
ÖH-Wahl: Oft verwirrende
Fraktionsbezeichnungen
·Uni-Piraten, Bierliste,
Lust und No Ma'am
Wer sonst noch bei den
ÖH-Wahlen kandidiert
·INFO-GRAFIK
Ergebnisse der letzten ÖH-Wahl 2005
·INFO-GRAFIK
Die Ebenen der ÖH im kurzen Überblick
·INFO-GRAFIK
ÖH-Wahlbeteiligung in den letzten 50 Jahren
·Die "Battlegrounds" der ÖH-Wahl 2007
Boku, Vetmed, Linz
Klagenfurt & Innsbruck
Bei den Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) gibt es traditionell zahlreiche Listen. Erschwert wird ein Überblick über die Ergebnisse dadurch, dass selbst große Studentenfraktionen an manchen Unis zum Teil unter anderen Namen antreten bzw. mit lokalen Gruppen "verbündet" sind. Im Anschluss eine Übersicht, welche Listen "zusammengehören".
Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) tragen zumindest an fast allen Universitäten, an denen sie kandidieren, das Kürzel "GRAS" irgendwo im Listennamen. An der Technischen Universität (TU) Graz kandidieren sie als "BasisListe Alternativer TechnikerInnen und Techniker" (BLATT).
Die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) kandidiert an der Medizinischen Universität Wien als Österreichische Medizinerunion (ÖMU) und an der Veterinärmedizinischen Universität als Akademikergruppe Veterinärmedizin (AVE).
Vielfältig sind die Namen der Fachschaftslisten (FLÖ): Sie treten als "Fachschaftsliste" an den Technischen Universitäten in Wien und Graz an, als "Delphin und Drache" an der Musikuni Graz, als "KuPO" an der Kunstuni Linz, als "Kunst, Soziales und Politik" am Mozarteum Salzburg, als "mach's angewandt" an der Universität für angewandte Kunst Wien, als "PLUS" an der Uni Klagenfurt, als "Unabhängige ÖSU Linz" an der Uni Linz, als "FLUG" an der Uni Graz, als "horizon" an der Montanuni Leoben, als "ak" an der Veterinärmedizinischen Universität sowie als "FALI BOKU" an der Universität für Bodenkultur.
Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) tritt an der Montanuni Leoben im Verbund mit der "Liste Leobener Studenten" an.
Kompliziert ist die Sache diesmal bei den Kommunistischen Studenten. Der frühere Kommunistische StudentInnenverband (KSV) hat sich in eine KP-treue Gruppe und eine KP-kritische Gruppierung gespalten, die unter anderem um den Namen KSV streiten. Die KP-Dissidenten kandidieren an der Uni Wien als "KJÖ-StudentInnen", an der Uni Klagenfurt als "Liste Nitsche" sowie als KSV mit unterschiedlichen Zusätzen an der Uni Salzburg, der Uni Graz, der Uni Linz, den Technischen Unis in Wien und Graz, der Universität für Bodenkultur, den Medizinischen Universitäten Wien und Graz sowie an der Wirtschaftsuniversität. Die KP-Treuen kandidieren dafür an der Uni Wien und der Uni Innsbruck als "Kommunistischer StudentInnenverband - Linke Liste", an der Boku und der Uni Linz als "Linke Liste" und an der Uni Klagenfurt als "Liste Bugge", außerdem finden sich noch die "Alternative Linke Liste" an der Medizin-Uni Wien sowie "Das Kapital" (DKT) an der WU im KP-treuen KSV-Listenverband.
Einfacher dagegen die Situation beim Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) und dem Liberalen Studentinnen und Studentenforum (LSF): Sie treten überall mit dem gleichen Listennamen an. (apa)
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