Drittel der tödlichen Unfälle: Schlafmangel fordert noch mehr Verkehrstote als Alkohol
- 17 schlaflose Stunden wie 0,5 Promille Alkohol
·Jeder zweite Berufs- kraftfahrer übermüdet
Pupillomat stellt Müdigkeit innerhalb kurzer Zeit fest
·Weltweit jährlich 1,2
Millionen Verkehrstote
Schumacher und Blair fordern UN-Konferenz
·Meiste Jugendliche sterben bei Unfällen
WHO: Weltweit häuftigste Todesursache unter 19
Ein Drittel aller tödlichen Autounfälle passiert nach Ansicht von Experten auf Grund von Übermüdung. Eine deutsche Studie beziffert den Anteil gar mit 24 Prozent. Eine Untersuchung aus Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass Schlafmangel mehr Verkehrstote fordert als Alkohol. Diese Zahlen wurden am Rande einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der oberösterreichischen Pupillomatstudie bekannt.
EU-weit ereignen sich jährlich rund 150.000 müdigkeitsbedingte Unfälle. Bei 1,5 Mio. ist die Ursache Unkonzentriertheit - eine Vorstufe der Übermüdung.
Schlafmangel wirkt sich auf die Fahrtauglichkeit ähnlich aus wie Alkohol. Ist man bereits seit 17 Stunden auf den Beinen, reagiert man, als ob man 0,5 Promille im Blut hätte. 24 Stunden ohne Schlaf entsprechen einem Promille.
(apa/red)
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