Was du fährst sagt auch aus, wer du bist:
5 Autofahrertypen und was sie auszeichnet
- ÖAMTC-Umfrage ermittelte Autofahrer-Charakteristik

Klischees nach dem Motto "typisch Mann" und "typisch Frau" funktionieren - zumindest wenn es um das Auto geht. Eine vom ÖAMTC beauftragte Umfrage zum Thema Wunschauto bringt zum Vorschein: Vor allem junge Männer legen Wert auf den Spaßfaktor, ältere Männer mit Familie fahren gerne Vans, Fahrer mit höheren Einkommen mögen sportliche SUVs und Frauen mit niedrigeren Einkommen bevorzugen Kleinwagen.
Aber auch zwischen Jung und Alt gibt es bemerkenswerte Unterschiede. "Generell lassen sich die österreichischen Autofahrer in fünf Typen einteilen", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Spannend daran: 20 Prozent der Fahrzeugbesitzer haben für ihr Gefährt einen Namen.
Die fünf Autofahrertypen und deren Eigenschaften
Der Selbstdarsteller (19 Prozent der Befragten): "Zu dieser Gruppe gehören vor allem junge Männer mit großem Fahrspaß. Ihnen ist wichtig, dass sich ihr Auto von anderen abhebt. Design spielt eine große Rolle und sie verfügen meist über ein höheres Einkommen", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Auch die Marke und ein starker Motor sind wesentlich.
Der anspruchsvolle Vielfahrer (27 Prozent der Befragten): Der Vielfahrer stellt hohe Ansprüche an die Technik, hat Spaß am Fahren und mag es gerne exklusiv. Sicherheit, Bequemlichkeit, Komfort und hohe Qualitätsansprüche sind ihm ebenfalls wichtig. Er fährt öfter als die anderen Minivans, SUVs oder Sportwagen.
Der Versorger (21 Prozent): "Hier finden sich vor allem ältere Männer in größeren Haushalten, die über ein geringeres Einkommen verfügen", erklärt der ÖAMTC-Experte. Versorger fahren eher aus Notwendigkeit und schätzen Platz und Volumen im Fahrzeug. Ihr Auto muss ein Verwandlungskünstler sein, der einfach zu beladen ist, kinder- und familienfreundlich sein und über eine große Heckklappe sowie möglichst viele Sitze verfügen. "Kompakt- und Minivans sind die bevorzugten Fahrzeugtypen", sagt Kerbl.
Der gezielte Nutzer (11 Prozent): Dieser Typ ist jung und weiblich, verfügt über ein geringes Budget und fährt wenig. "Die gezielte Nutzerin zeichnet aus, dass sie ihr Auto 'zu Tode' fährt und eher wenig Ansprüche an das Fahrzeug stellt. Hauptsache praktisch und günstig", so der Club-Experte.
Der zweckorientierte Wenigfahrer (22 Prozent): Auch hier finden sich vorwiegend Frauen in kleineren Haushalten wieder. Sie fahren, weil es notwendig ist, sind wenig unterwegs und haben ein geringes Einkommen. Ihnen ist das Fahrgefühl und die Wendigkeit des Wagens wichtig. Auch auf Sparsamkeit im Verbrauch und Umweltfreundlichkeit (Partikelfilter, Alternativantrieb) legen sie mehr wert, als die anderen Typen.
Von Rakete über Kübel, Traktor bis zu Bruce
Spannendes Detail am Rande: 20 Prozent, also jeder fünfte Fahrzeugbesitzer, gibt seinem Auto einen Namen. "Hier fallen besonders Frauen und Besitzer des ersten Fahrzeuges auf", erklärt der ÖAMTC-Techniker. "Mit zunehmendem Alter wird das dann aber weniger." Genannte Namen waren: kleiner Löwe (Peugeot), Pastaschüssel, Ferdl, Daisy, Baby, Silberpfeil, Floh, Benzi, Traktor, Kübel, Kraxn, Rakete, Flocki usw. (red)
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