Dienstag, 15. Mai 2007

NEWS: Nie mehr feuchte Mauern - Ein
pfiffiger Niederösterreicher macht's möglich

  • Exportschlager: Erfindung in ganz Europa erwünscht
  • Fair: Trotz hoher Nachfrage bleiben die Preise günstig

Modergeruch, Schimmelbildung, abfallender Putz - feuchte Mauern sind eine echte Plage, die mitunter die gesamte Bausubstanz ruinieren kann. In jedem Fall wird der Wert einer Immobilie verringert und zudem die Gesundheit der Bewohner gefährdet. Insgesamt rund 400.000 Gebäude (davon allein 100.000 in Wien) sind in Österreich von aufsteigender Bodenfeuchtigkeit betroffen. Die Sanierung mittels konventioneller mechanischer, chemischer oder elektrophysikalischer Verfahren ist meist zeit- und kostenaufwendig. Vom entstehenden Staub und Schmutz ganz zu schweigen.

Ganz anders bei einer einzigartigen Trockenlegungsmethode, die seit über zwanzig Jahren im bewährten Einsatz ist. Die umweltfreundliche Aquapol-Technologie des Erfinders und Naturforschers Wilhelm Mohorn wirkt auf den ersten Blick wie Zauberei: An der Decke des Raumes wird ein Gerät mit innen drin allerlei Spulen und Antennen aus den Materialien Kupfer und Teflon aufgehängt, das in rund drei Jahren die Mauern trockenlegt - ganz ohne elektrischen Strom, Chemie oder gar aufwendige Bauarbeiten.

So funktioniert's!
Mohorn: "Das Gerät wirkt den Kräften, die das Wasser in den Poren des Mauerwerks aufsteigen lässt, entgegen. Vereinfacht gesagt, werden die Wassermoleküle umgepolt und zurück in die Erde gedrückt." Die mehrfach ausgezeichnete Erfindung widerspricht zwar den gängigen Vorstellungen der Schulphysik, doch der Erfolg gibt Mohorn Recht. Mehr als 34.000 Aquapol-Geräte sind europaweit im Einsatz, etwa in einem Trakt des Budapester Parlaments, in der Vinothek des Chorherrenstiftes Klosterneuburg, im Eisenstädter Haydn-Museum, in Rogners "Fuchs-Palast" in St. Veit/Glan, in Schlössern, Kirchen, Bauernhöfen und Einfamilienhäusern.

Fair und günstig
Klappt die Trockenlegung nicht, was in Einzelfällen vorkommen kann, wird der Kaufpreis rückerstattet. Laut Mohorn kommt seine Methode um das Drei-bis Fünffache günstiger als alle konventionellen: Für ein Einfamilienhaus mit einer Kellerfläche von 80 bis 100 m2 sind ab 3.800 Euro zu veranschlagen.

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15.5.2007 13:02