Ein kleines Plädoyer fürs Kampftrinken:
Christoph Wagner zu Alkohol & Wettbewerb
- Es bedarf einer Neuinterpretation von "Kampftrinken"
- Nicht Alk verbieten, sondern Geschmack schulen

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erst ab 18 Jahren?
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Mehr Kontrollen, Strafen und spezielle Ausweise
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16 Prozent weisen zudem kritischen Alk-Konsum auf
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Psychologin: Manchmal
beinahe kulturelle Regel
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Komatrinken eindämmen
·"Spendierfreudige"
Gastronomen strafen?
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·Christoph Wagners Kampftrink-Plädoyer
NEWS: Das aktuelle Tischthema der Woche
Wein, Bier und Schnaps machen dieser Tage viele negative Schlagzeilen, da von ihnen ausschließlich als von gefährlichen Drogen gesprochen wird. Das können sie, bei Missbrauch, auch sein. Doch ebenso vermögen sie als moderat eingesetzte Genussmittel das Leben zu bereichern und den Gaumen zu erfreuen.
Wenn wir diese Genüsse nicht nur uns, sondern auch den folgenden Generationen erhalten wollen, so bedarf es einer völligen Neuinterpretation des Wortes "Kampftrinken". In den Kampf sollen nämlich keineswegs die Trinker, sondern die Getränke geschickt werden.
Geschmacksschulung
Nicht einen Kübel voll Wein oder gar Schnaps als Erster zu leeren darf das Kampfmotto sein, sondern zu erkennen, ob ein Riesling aus der Wachau einem aus dem Elsass überlegen ist oder ob ein Edelbrand von der Adlitzbeere noch mehr Aromen zu entfalten vermag als einer von der Vogelbeere. So paradox es klingt: Um unsere Kids vom Saufen abzuhalten, dürfen wir ihnen den Alk nicht schlichtweg verbieten, sondern vielmehr ihren Geschmack schulen. Wer zu kosten versteht, der säuft nämlich nicht mehr.
Das wöchentliche Tischthema von Christoph Wagner finden Sie im aktuellen NEWS

