Neue Laptop-Reform von Intel im Anflug
"Santa Rosa" soll nicht nur CPU umfassen
- Flash- und WiFi-Technologien ebenfalls mit inbegriffen
- Notebooks derzeit die größten Zugpferde der Branche

·Österreich: Laptop- Trend unaufhaltsam?
Private Anwender laut Intel "immer mobiler"
·Intel prahlt mit neuer
Prozessor-Generation
40% mehr Leistung dank Penryn bereits ab Herbst?
·Viele Standards und doch nur ein Chipsatz
Intel vereinigt alle ver- fügbaren Funkstandards
Intel will mit einer neuen Generation von Laptop-Chips seine Führung in dem am schnellsten wachsenden Segment des Computermarkts ausbauen. Zwar hat es sich der weltgrößte Chiphersteller zur Regel gemacht, seine Centrino-Plattform etwa einmal im Jahr zu erneuern. Die erwarteten Details der neuen "Santa Rosa"-Variante dürften jedoch auch außerhalb von Technikkreisen aufmerksam beobachtet werden: Intel hat angekündigt, dabei im großen Stil auf Flash-Speicher zu setzen.
Diese Art von Speicherchips wird bisher insbesondere in Digitalkameras verwendet und verspricht mehr Leistung bei einem geringeren Energieverbrauch.
Durch und durch erneuert
Santa Rosa umfasst wie die bisherige Centrino-Plattform nicht nur den Prozessor, sondern eine Reihe von dazugehörigen Chips, die Funktionen wie Verbindungen zu Wi-Fi-Funknetzwerken ermöglichen. Auch hier will Intel Verbesserungen anbieten. So soll die neueste Variante des Wi-Fi-Standards mit etwa fünf Mal so schnellen Verbindungen und besseren Grafikfunktionen ein Video-Erlebnis wie am Fernseher ermöglichen. "Insgesamt lautet die Devise bei Santa Rosa, dass es mehr Funktionen und eine größere Leistung mit keiner oder nur geringer Auswirkung auf die Akkulaufzeit geben wird", sagte der Analyst Nathan Brookwood von Insight 64.
Mobile Zugpferde
Laptops sind zurzeit das wichtigste Segment des Computermarktes. Während der Markt für Desktop-Rechner im vergangenen Jahr um zwei Prozent wuchs, legte der Markt für die tragbaren Varianten um 26 Prozent zu. Intel kontrolliert etwa 80 Prozent des Gesamtmarktes und liegt bei Laptops noch weiter vor dem Erzrivalen AMD. (apa/red)
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