Pistauer für Neuordnung am Strommarkt: Neo-Verbund-Boss für Konsolidierung
- NEWS: Es besteht gutes Gesprächsklima mit EVN
Eine Neuordnung am heimischen Strommarkt strebt der ab 11. Mai als Vorstandsvorsitzender des Verbund amtierende Michael Pistauer an, wie er in einem Interview in der neu erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS ankündigt. "Ich bin überzeugt, dass eine Konsolidierung unserer Branche in Österreich großen Sinn macht. Für mich hat dies einen hohen Stellenwert," erklärt Pistauer im Gespräch mit NEWS.
Auf die Frage, mit welchen anderen Energieversorgern er sich eine Konsolidierung vorstellen kann, verweist Pistauer im NEWS-Gespräch auf die Aktionäre des Verbund und spricht damit indirekt EVN und Wienstrom an. "Ich habe auf die Aktionärsstruktur des Verbundes Rücksicht zu nehmen. Es gibt Aktionäre mit einer qualifizierten Minderheit, die noch dazu von der Satzung begünstigt werden. Daher ist es nur vernünftig, mit diesen das Gespräch zu suchen," so der Verbund-Vorstand in NEWS. Seine Gesprächsbasis mit seinen Kollegen von EVN und Wienstrom bezeichnet Pistauer als "ungetrübt und nicht belastet."
Eine Konsolidierung müsse auf jeden Fall ganz klare Strukturen hervorbringen, meint Pistauer in NEWS. Eine Lösung wie auch immer müsse Akzeptanz finden. "Die Aktionäre, das sind die öffentlichen Eigentümer und der Kapitalmarkt, jeder muss sich in seiner Positionierung wieder finden. Aber natürlich ganz stark die Mitarbeiter und vor allem die Kunden. Weil die Kunden müssen erkennen: sie haben was davon. Sonst ist jede Lösung zum scheitern verurteilt," erklärt der Neo-Verbundchef im NEWS-Gespräch.
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