Stillen schützt vor Kindbettdepression:
Wegen beruhigendem Effekt empfehlenswert
- Funktioniert nur bei problemlosem Mutterbrust geben
- 10 bis 20 Prozent leiden nach Geburt an Depression
·Gemeinsam nuckeln für das Guinness-Buch
Tausende Babys synchron
gestillt - BILDER & VIDEO
Stillen und Omega-3-Fettsäuren schützen Mütter vor einer Kindbettdepression. Verantwortlich dafür sind der beruhigende Effekt des Stillens und die entzündungshemmende Wirkung der etwa in Fisch enthaltenen Fettsäuren, wie die Gesundheitspsychologin Kathleen Kendall-Tackett von der Universität von New Hampshire berichtet.
Demnach leiden 10 bis 20 Prozent der Mütter nach der Entbindung an einer Depression, berichtet das "International Breastfeeding Journal". Die Autorin vertritt die Ansicht, dass Entzündungen nicht nur zu einer Kindbettdepression beitragen können, sondern sogar der entscheidende Risikofaktor sind. Laut Kendall-Tackett tragen körperliche Veränderungen gegen Ende der Schwangerschaft und psychische Stressfaktoren nach der Entbindung wie etwa Schlafstörungen oder Schmerzen dazu bei, dass der Körper verstärkt entzündungsfördernde Zytokine bildet.
Stillen beruhige die Mutter und dämpfe damit die Reaktion des Immunsystems. Dies gelte allerdings nur dann, wenn das Stillen ohne größere Probleme verlaufe. Sei das Geben der Mutterbrust jedoch mit Schmerzen verbunden, dann könne dies das Depressionsrisiko sogar erhöhen. (apa/red)
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