Freitag, 11. Mai 2007

Helmut Elsner im Wiener AKH an einer Vene operiert: Geplante Lungenpunktion verschoben

  • "Hat sich dabei um postoperativen Eingriff gehandelt"
  • Routineeingriff an Ex-BAWAG-Chef gut verlaufen

Der frühere BAWAG-Chef Helmut Elsner wurde im Wiener AKH einer Vene operiert. "Es hat sich dabei um einen postoperativen Eingriff gehandelt, der in Folge von Herrn Elsners Bypass-Operation notwendig wurde", so Kerstin Scheuchl von der Vollzugsdirektion gegenüber der APA. Der Eingriff sei zufriedenstellend verlaufen, Elsner gehe es "dementsprechend gut", sagte Scheuchl.

Ursprünglich hätte Elsner im AKH auch einer Lungenpunktion unterzogen werden sollen, da sich dort nach seiner überstandenen Herzoperation Wasser gebildet hatte. Die Mediziner entschieden allerdings kurzfristig, zunächst nur eine Fistel zu entfernen, die sich am Abschluss jener Vene gebildet hatte, die Elsner gezogen worden war, um ihm einen Bypass legen zu können. Die Punktion wurde verschoben, um den Patienten nicht über Gebühr zu belasten. Wann diese nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Wie Harald Schopper, der Leiter der Krankenabteilung in der Justizanstalt Josefstadt, gegenüber der APA darlegte, sei keine besondere Eile geboten, da Wasser in der Lunge bei rund einem Drittel aller am Herzen operierten Patienten auftrete und grundsätzlich keinen Anlass zur Besorgnis gebe. Schopper bezeichnete sowohl die Venenoperation als auch die Punktion als "kleine Eingriffe", von denen sich Elsner rasch erholen sollte.

(apa/red)

11.5.2007 21:43