Pflichtangebot nach Anteils-Aufstockung: VW lehnte Porsche-Übernahmeangebot ab
- Porsche-Gebot liegt unter Börsekurs von VW-Aktien
·Porsche stockt Anteil
an VW auf 30,9 % auf
Sportwagenbauer muss Übernahmeangebot legen
·Porsche ist der CO2- Umweltsünder Nr. 1
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Der VW-Aufsichtsrat und -Vorstand lehnen das Übernahmeangebot von Porsche einstimmig ab. Das teilte das Unternehmen nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrats in Hannover mit. Bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats hätten sich der Vorsitzende des Gremiums, Porsche-Miteigentümer Piech sowie die Porsche-Vorstände Wiedeking und Härter der Stimme enthalten, teilte Volkswagen mit.
Unabhängig von der Empfehlung wiesen Vorstand und Aufsichtsräte aber darauf hin, dass es jedem Aktionär frei stehe, über das Angebot nach eigener Einschätzung zu entscheiden. Die Gremien begründeten ihre Voten nach einer Sondersitzung des Aufsichtsrats damit, dass der fundamentale Wert der VW-Aktien höher sei als das Porsche-Gebot. Die Offerte liegt unter dem Börsenkurs von VW.
Der Sportwagenbauer hatte das Pflichtangebot im April abgeben müssen, als er seinen Anteile auf über 30 Prozent erhöht hatte. Das Übernahmeangebot stößt bisher kaum auf Resonanz. Porsche bietet den VW-Eignern noch bis 29. Mai 100,92 Euro je Stammaktie und 65,54 Euro je Vorzugspapier an.
Die Stammaktie schloss mit 105,39 Euro 0,3 Prozent im Plus. Die Vorzugsaktie ging bei 69,85 Euro mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Markt.
(apa/red)

