"FC Kärnten neu" nimmt erste Konturen an:
Sechs Millionen Euro sollen im Budget sein
- Neuer Name noch unklar - Rätselraten um Finanzen
- "70 bis 80 Prozent" der Paschinger Profis wechseln

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Mit eine Budget von 5 bis maximal 6 Millionen Euro will der "FC Kärnten neu" die Bundesligasaison 2007/2008 bestreiten. Das teilte der designierte Fußballpräsident Mario Canori nach der Vereinssitzverlegung des FC Superfund Pasching nach Klagenfurt, mit. Canori rechnet damit, dass "70 bis 80 Prozent der Paschinger Vollprofis" an den Wörther See wechseln. Über den neuen Namen des nunmehrigen Klagenfurter Bundeslegisten hüllte sich der Sportfunktionär in Schweigen.
"Wir übernehmen das Paschinger Budget. Diesbezüglich haben wir der Liga gegenüber auch eine Garantie abgeben müssen", sagte Canori vor Journalisten. Hauptsponsor werde der Kärntner Energielieferant Kelag sein, aber auch mit dem Pasching-Sponsor Superfund würden "positive Gespräche" geführt, meinte der ehemalige Klagenfurter BZÖ-Vizebürgermeister.
"Nun führen wir wirtschaftliche Verhandlungen mit den Spielern von Pasching", kündigte Canori an. Obwohl arbeitsrechtlich möglich werde man aber "niemanden zwingen" in Klagenfurt zu spielen. Canori geht auch davon aus, mit dem "FC Kärnten alt" die Lizenz für die Red Zac Liga zu erhalten.
Was man mit der zweiten Lizenz anstellen würde ist hingegen noch unklar. Laut Canori seien "alle Möglichkeiten offen". Die Denkvarianten reichten von der Inanspruchnahme bis zur Stilllegung der Lizenz.
Weiterhin ein Geheimnis wird auch aus dem Ursprung jener fünf Millionen Euro gemacht, die laut Canori als "Spielgeld, um das Projekt zu realisieren" nötig waren. "Wenn die Übersiedelung abgewickelt ist, werde ich das offen legen", sagte der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider. Man wolle einen FC Kärnten neu bauen, der "maximale Transparenz" hat, sagte der Politiker.
(apa/red)
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