Donnerstag, 10. Mai 2007

Wacker in der Warteschleife: Trainersuche dauert an, "Goldentime"-Vertrag wackelt!

  • Streiter und Söndergaard als Coach-Kandidaten
  • Hinter "Goldentime" steht noch großes Fragezeichen

Eine Premiere hat der FC Wacker schon im Spiel gegen den GAK feiern können. Das 5:1 war der erste Sieg der Innsbrucker im Jahr 2007. Ansonsten heißt es beim Tiroler Spitzenklub jedoch weiterhin: Warten. Die Entscheidung, wer Trainer ab Sommer wird, wurde auf kommende Woche verschoben. Auch der Sponsor-Vertrag mit "Goldentime" hängt in einer Warteschleife.

Anfang der Woche gab es ein weiteres Gespräch mit Trainer-Kandidat Michael Streiter, das aber ohne konkrete Ergebnisse endete. "Eigentlich verwunderlich, wir sind schon sehr weit gekommen", sagte Streiter, der in der Saison 2002/03 die Innsbrucker zum Meistertitel in der Regionalliga West geführt hat.

Auch Söndergaard Kandidat
Nun sprach die Wacker-Führung auch mit Lars Söndergaard, dessen Vertrag beim GAK mit Sommer frühzeitig beendet wird. "Ebenfalls ein sehr gutes Gespräch", betonte Wacker-Geschäftsführer Mario Weger. "Wir werden uns am Wochenende im Vorstand zusammensetzen und über dieses Trio beraten. Anfang kommender Woche wollen wir dann den neuen Trainer bekannt geben", sagte Weger.

Peischl wird definitiv nicht Trainer
Heinz Peischl wird nicht Trainer von Tirol. Der 43-Jährige informierte Sportmanager Christian Ablinger, dass er dem Verein nicht als Coach zur Verfügung stehen wird, wie der Klub mitteilte. .

Platz "Goldentime"-Sponsoring?
Der groß angekündigte Sponsorvertrag mit dem Saunaklub-Betreiber "Goldentime" von Alexander Gerhardinger, der den finanzschwachen Tirolern jährlich über eine Million Euro bis 2013 bringen sollte, steht inzwischen auf wackeligen Füßen.

"Da ist noch sehr viel offen, dieser Vertrag ist noch lange nicht unterschriftsreif", sagte nach dem GAK-Spiel Wacker-Obmann Gerhard Stocker, der aber gleichzeitig betonte, für die Lizenz habe dies keine Auswirkungen. "Wir haben alle Unterlagen nachgereicht", betonte Stocker. Die Lizenz soll nun auf Grund von vorgezogenen Sponsorgelder der Tiroler Wasserkraft und eines Tiroler Medienhauses gesichert werden.

Offen ist auch, ob "Goldentime" in Innsbruck überhaupt wie geplant investieren wird. Die Betreiber suchten um eine Bordell-Konzession nach dem Tiroler Landespolizeigesetz an. Die Polizei ermittelt derzeit den Bedarf. "Die Stadt wird erst nächste Woche ihre Stellungnahme abgeben", sagte Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Platzgummer.

(apa/red)

10.5.2007 14:38