"Spiel könnte gefährlich werden": Zellhofer warnt vor Derby vor hochmotivierter Rapid
- Veilchen vor Duell mit Rivalen mit Personalproblemen
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auf UEFA-Cup-Kurs
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Derby Rapid - Austria
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Wer gewinnt das Duell im Wiener Hanappi-Stadion?
Die Wiener Austria kann dem 281. Wiener Fußball-Derby auswärts gegen Rapid relativ gelassen entgegensehen. Während die Veilchen mit dem Cup-Sieg einen Titel einfuhren und sich obendrein die Teilnahme an der UEFA-Cup-Qualifikation sicherten, verloren die Hütteldorfer zuletzt im Rennen um einen internationalen Startplatz an Boden und fielen auf Rang fünf zurück.
Kein Wunder, dass Austria-Trainer Georg Zellhofer äußerst engagiert zu Werke gehende Grün-Weißen erwartet. "Die werden bis unter die Fingerspitzen geladen sein, dazu kommt noch die super Stimmung im Hanappi-Stadion." Daher warnte der Oberösterreicher seine Kicker, die Partie auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir müssen aufpassen, dieses Spiel könnte gefährlich werden."
Dass die Austrianer nach dem Cupsieg im Geiste mit der Saison bereits abschlossen haben und damit Rapid in die Hände spielen könnten, glaubt Zellhofer nicht. "Wir haben am Samstag beim 4:1 gegen Tirol gezeigt, dass das nicht der Fall ist."
Im Gegensatz zur Austria kassierte Rapid am Wochenende eine bittere 1:2-Niederlage in Altach, Zellhofer ist aber mit den Umständen der Hütteldorfer Schlappe vertraut. "Die Rapidler haben sehr gut gespielt, nur keine Tore gemacht. Sie hätten dieses Spiel gewinnen müssen", betonte der Coach. "Wir haben nichts zu verlieren, aber Rapid ist für mich klarer Favorit, auch weil wir, was unsere Personal-Situation betrifft, extrem unter Druck stehen."
Zellhofer muss wegen Verletzungen oder Sperren gleich auf sieben Akteure (darunter auch der Rapid-Wunschspieler Tokic) verzichten, außerdem sind Acimovic und Gercaliu fraglich. "Jetzt müssen eben die jungen Burschen in die Bresche springen, das haben sie schon gegen Tirol gut gemacht", forderte der frühere Rapid-Coach.
Der Oberösterreicher kehrt mit der Austria bereits zum zweiten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück, Verbitterung über seine Entlassung im vergangenen August verspürt er keine mehr. "Das ist alles Schnee von gestern."
(apa/red)
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