Pörtschach für ATP-Turnier gerüstet: Mix aus guten Spielern und "EnterTennisment"
- Wild-Card-Anfragen von Mayer, Volandri & Köllerer
- Top-Stars wie Dawidenko oder Ljubicic mit dabei
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Mit einer Kombination aus hochkarätigen Spielern und "EnterTennisment" will Turnierdirektor Ronnie Leitgeb das mit 355.575 Euro dotierte ATP-Turnier in Pörtschach vom 19. bis 26. Mai attraktiv gestalten. Neben den Top-Stars Nikolaj Dawidenko (Weltranglisten-4./Titelverteidiger), Ivan Ljubicic (8.), Mario Ancic (14.) sowie Ex-US-Open- und Wimbledon-Sieger Lleyton Hewitt soll die Band She Says vor allem das junge Publikum ansprechen.
"Wir sind schon positiv erregt", sagte Leitgeb in Pörtschach vor Journalisten. Die letzten Vorbereitungen würden auf Hochdruck laufen. Die Originalbälle und der Sand aus Roland Garros seien bereits in Kärnten eingetroffen. "Insgesamt wurden 17 Tonnen Sand angeliefert", erklärte der Turnierdirektor. Wegen der terminlichen Nähe zum Turnier in Paris habe sich Pörtschach zum "mit Abstand am Besten besetzten World-Series-Turnier" entwickelt.
Das spiegle sich auch in der Nachfrage nach Wild-Cards wieder. "Zuletzt haben der Deutsche Florian Mayer, der Italiener Filippo Volandri sowie der Österreicher Daniel Köllerer angefragt", meinte Leitgeb. Über die Vergabe werde jedoch erst entschieden. Immerhin hätten auch schon der französische Jungstar Gael Monfils sowie dessen Landsmann Fabrice Santoro um das Ticket für den Hauptbewerb angesucht.
Besonders stolz ist Leitgeb auf den neu kreierten VIP-Bereich, der erstmals direkt in den Center-Court integriert wurde. Im vergangenen Jahr hatte man noch die Seebühne aus Klagenfurt an den Strand von Pörtschach geschleppt. Und unter dem Schlagwort "EnterTennisment" will der Turnierdirektor den Fans noch mehr Unterhaltung als bisher bieten.
So werden etwa im für alle frei und gratis zugänglichen "Trade Village" alle Top-Spiele live auf eine Video-Wall übertragen. "Am Mittwochabend wird dort das Fußball Champions-League-Finale gezeigt", kündigte Leitgeb an. Ein Auftritt der Band She Says ist angesagt.
Der Erlös aus einem Charity-Pokerturnier soll dem SOS-Kinderdorf in Moosburg zugute kommen. "Selbstverständlich laden wir die 120 Kinder des Dorfes auch zum Turnier ein", sagte Leitgeb.
In der Zukunft plant Leitgeb "mehr als nur ein Kärntner oder österreichisches Turnier". Langfristig wolle man sich zu einem "Regionenturnier" des gesamten Alpen-Adria-Raumes entwickeln, was letztendlich auch den Plänen der ATP entspreche, erklärte der Turnierdirektor.
(apa/red)
