Die Wahl des Blair-Nachfolgers
- Mehrwöchiges Verfahren
- Gordon Brown gilt als Favorit
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Viele Spekulationen über Konversion nach Rücktritt
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angekratztem Image
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Tiefen von 1997 bis 2007
·Verfahren: Die Wahl des Blair-Nachfolgers
Brown Favorit: Prozess dauert mehrere Wochen
Der britische Finanzminister Gordon Brown gilt als Favorit für die Nachfolge von Tony Blair an der Spitze von Regierung und Labour-Partei. Im folgenden ein Überblick über das mehrwöchige Verfahren, in dem die Partei ihre Entscheidung fällt.
WOCHE EINS
- Nach Blairs Rücktritt als Labour-Chef kommt der Parteivorstand binnen drei Tagen zusammen. Er entscheidet über den Starttermin des Verfahrens.
- Bewerber brauchen die Unterstützung von 45 Abgeordneten, die sie innerhalb von drei Sitzungstagen des Parlaments zusammenbekommen müssen. Ihre eigene Stimme kann mitzählen.
- Es wird eine Liste der Kandidaten erstellt.
- Dasselbe Verfahren gilt für den Vize des Parteichefs. Es wird erwartet, dass auch dieser Posten neu besetzt wird.
WOCHE ZWEI BIS VIER
- Die Kandidaten sammeln die Unterstützung von Abgeordneten, Gewerkschaftsvertretern sowie Gruppen an der Parteibasis. Dies gibt einen ersten Eindruck, wie groß ihre Anhängerschaft ist.
- Gewerkschaftsführer sprechen Empfehlungen aus.
- Die Kandidaten stellen sich bei Parteikonferenzen vor. Davon wird es voraussichtlich fünf geben: je eine in Schottland und Wales sowie drei in England.
WOCHE FÜNF UND SECHS
- Die Parteibasis entscheidet in einer Urwahl. Die Stimmzettel werden mit der Post verschickt.
- Die Wahlberechtigten setzen sich aus drei Gruppen zusammen: aus den 352 Parlamentsabgeordnetem und 19 europäischen Abgeordneten Labours, rund 200.000 Parteimitgliedern sowie etwa 3,2 Millionen Mitgliedern von Gewerkschaften, als deren Interessensvertretung sich Labour versteht.
- Sollte Brown einziger Kandidat sein, fällt die Urwahl aus.
WOCHE SIEBEN
- Labour beruft ein Konferenz von Vertretern aller drei wahlberechtigten Gruppen ein. Sie erklären den Sieger, der mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten haben muss.
- Sollte kein Kandidat eine Mehrheit haben, gibt es weitere Wahlgänge.
(apa/red)
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