NATO & Russland beraten über Abrüstung: Umstrittene US-Raketenabwehr im Visier
- Generalstabschef will die Haltung Moskaus erläutern
Beim Treffen der Generalstabschefs der NATO und Russlands steht heute in Brüssel der Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) auf der Tagesordnung. Der russische Generalstabschef Juri Balujewski will den NATO-Vertretern die Haltung seines Landes zu dem Vertrag erläutern, mit dessen Aussetzung Moskau im Streit um die geplante US-Raketenabwehr gedroht hat.
Balujewski hatte jüngst erklärt, bei dem Treffen könne erneut über den Vertrag verhandelt werden.
Der 1992 in Kraft getretene KSE-Vertrag sieht einen massiven Abbau von Streitkräften und vertrauensbildende Maßnahmen auf beiden Seiten des ehemaligen Eisernen Vorhangs vor.
Die NATO-Generalstabschefs entsenden zum Teil ihre Stellvertreter.
(apa/red)
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