Freihandelsgespräche zwischen Südkorea und EU: Demonstrationen der Gewerkschaft
- Delegationen beider Seiten wollen 5 Tage beraten
- 20 Demonstranten forderten Abbruch der Gespräche

Begleitet von Protesten haben Südkorea und die EU eine erste Runde von Freihandelsgesprächen aufgenommen. Die Delegationen beider Seiten wollen zunächst fünf Tage lang beraten. Vor dem Tagungshotel in Seoul versammelten sich etwa 20 Demonstranten und forderten den Abbruch der Gespräche. Der stellvertretende Gewerkschaftschef Heo Young Koo kritisierte, dass ein Freihandelsabkommen mit der EU zu einer Zunahme von Teilzeitbeschäftigungen führen werde.
Südkorea hat im April bereits ein Freihandelsabkommen mit den USA geschlossen und führt ähnliche Verhandlungen mit Kanada. EU-Handelskommissar Peter Mandelson sagte, dass bilaterale Abkommen nicht im Widerspruch zu den Bemühungen stünden, im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO zu einem globalen Abkommen zu gelangen.
(apa/red)
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