"Don't drink and drive": Grüne fordern im Kampf gegen "Komatrinken" 0,0 Promille-Limit
- Vorbildwirkung soll junge Kampftrinker bremsen
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Soll "Komatrinken" von Jugendlichen verhindern
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·Wenn es im Ausland einmal richtig kracht
Richtiges Verhalten bei Unfällen im Ausland
Vorstöße zu strengeren Alkohol-Grenzwerten haben die Grünen und der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) unternommen. Die stellvertretende Grüne Bundessprecherin Madeleine Petrovic sprach sich im ORF-Ö1-"Morgenjournal" für die Einführung der 0,0 Promille-Grenze aus. Alkoholgenuss und Autofahren seien grundsätzlich nicht vereinbar, sagte sie. Es gehe im Hinblick auf die Debatte um das "Koma-Trinken" auch um die Vorbildwirkung für Jugendliche.
Der VCÖ forderte in einer Aussendung eine Verringerung des Limits auf 0,1 Promille und mehr Kontrollen. Bei 0,5 Promille sei das Unfallrisiko doppelt so hoch wie bei 0,0 Promille. Allein im Vorjahr seien bei von Alkolenkern verursachten Verkehrsunfällen 56 Menschen getötet und 3.565 verletzt worden, so der VCÖ.
Verkehrsminister Werner Faymann erteilt der Forderung der Grünen eine Absage: "Ich halte von 0,0 Promille wenig, weil das ein Glaserl Prosecco kriminalisiert", sagte er zur Tageszeitung "Österreich". "Daher werden wir 0,5 Promille als Gesetz nicht infrage stellen. Wichtiger ist: Wir müssen in Zukunft die 0,5-Promille-Grenze viel härter kontrollieren."
(apa/red)
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