Der Bundespräsident ist wieder auf Reisen:
Fischer fliegt nach Zypern und Griechenland
- Darabos & Berger bei Staatsbesuchen teilweise dabei
- EU-Verfassung und -Erweiterung, Türkei als Themen
Bundespräsident Heinz Fischer reist heute zu einem fünftägigen Staatsbesuch nach Zypern und Griechenland. Fischer wird dabei von seiner Frau Margit begleitet. In der Republik Zypern wird auch Verteidigungsminister Norbert Darabos, in Griechenland Justizministerin Maria Berger dabei sein. Themen bei den Staatsbesuchen sind die EU-Verfassung, die EU-Erweiterung, die Entwicklung in der Türkei, Fragen zum Westbalkan sowie zum Kosovo, europäische Energiefragen und der Nahost-Konflikt.
Auf Zypern wird Fischer am Freitag unter anderen seinen Amtskollegen Tassos Papadopoulos und Chrysostomos, den orthodoxen Erzbischof von Neo Justiniana und ganz Zypern, treffen.
Am Samstag steht ein Besuch bei der UNO-Friedensmission (UNFICYP) mit einer Fahrt durch die Pufferzone, an der Grenze zum türkischen Nordteil der Insel, auf dem Programm. Dabei ist auch ein Treffen mit österreichischen UNFICYP-Mitgliedern geplant. Vier österreichische Stabsoffiziere sind noch auf Zypern (UNFICYP) stationiert, um den Waffenstillstand an der Demarkationslinie zwischen türkischen und griechischen Zyprioten zu überwachen.
Am Samstagabend folgt der Weiterflug von Larnaka nach Ioannina in Griechenland, wo Fischer vom griechischen Präsidenten Karolos Papoulias empfangen wird. Die offizielle Begrüßung Fischers durch Präsident Papoulias erfolgt am Montag im Präsidentenpalast.
Dann folgen Gespräche mit Ministerpräsident Kostas Karamanlis von der konservativen Nea Dimokratia (ND) und dem sozialistischen Oppositionsführer Georgios Papandreou (PASOK). Den Abschluss der Staatsbesuche bildet am Dienstag eine Visite der autonomen Mönchsrepublik Athos. Von Saloniki aus wird Fischer mit seiner Delegation Dienstag Abend der Rückflug nach Wien antreten.
(apa/red)
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