Große Probleme für die Mini-Partei: Wiener
BZÖ hat nach Barnet-Rauswurf zwei Chefs!
- "Neuanfang": Westenthaler setzt Partik-Pable ein
- Abspaltung durch finanzielle Probleme? UMFRAGE!
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Austritte und Ausschlüsse bei FPÖ und beim BZÖ

Im Tauziehen um das Wiener BZÖ gibt es jetzt zwei Chefs: Nachdem Günther Barnet von der Partei ausgeschlossen und als Landesobmann abgesetzt wurde, hat BZÖ-Obmann Westenthaler die frühere Abgeordnete Partik-Pable mit der interimistischen Führung der Wiener Landesgruppe betraut. Barnet selbst akzeptiert dies nicht und sieht sich weiterhin als Chef des Wiener BZÖ.
Barnet argumentiert, dass das Wiener BZÖ im Innenministerium als eigenständige Partei angemeldet sei. "Wir arbeiten auf Basis einer Vereinbarung mit der Bundespartei zusammen. Die Bundespartei kann mich gar nicht ausschließen und absetzen. Das kann nur die Wiener Landespartei."
Das sieht Westenthaler anders. Er berief das Wiener Bündnisteam ein und ließ einen "Neuanfang" in der Wiener Landespartei beschließen. Partik-Pable wurde beauftragt, einen Wiener Bündniskonvent mit Neuwahl der Bündnisspitze vorzubereiten.
Barnet wiederum will sich nicht geschlagen geben, teilte seinerseits mit, dass eine Sitzung des Wiener Bündnisteams nur der Landesobmann - also er selbst - einberufen könne. Und das habe er bereits vor einigen Tagen gemacht. Laut Barnet steht die Wiener Partei weiter hinter ihm.
Die Hintergründe des Konflikts sind nach wie vor unklar. Wahrscheinlich spielen finanzielle Probleme der Kleinpartei eine Rolle. Barnet berichtete, dass er bei der Bündnissitzung am kommenden Freitag die Parteifinanzen zur Sprache bringen wollte. Um dies zu verhindern, habe die Bundespartei ihn abgesetzt und ausgeschlossen.
(apa/red)
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