"Große Träume, kurze Filme": Heute wird 13. Filmakademie-Festival in Wien eröffnet
- 60 internationale Streifen laufen im Wettbewerb
- Dazu Lectures, Südafrika-Special und die "Trashnight"

Alle zwei Jahre präsentiert sich in Wien der offizielle österreichische Filmnachwuchs im Rahmen eines Festivals. Heuer messen sich die Werke der Filmakademie-Studenten erstmals direkt mit den Werken von ausländischen Filmschulen, der Gewinner des Wettbewerbs erhält schließlich den "Goldenen Bobby". Dazu gibt es zahlreiche Lectures von Filmschaffenden und ein buntes Rahmenprogramm. Heute wird das FAK-Festival im Gartenbaukino eröffnet, bevor der gesamte Tross am Donnerstag ins Filmcasino übersiedelt und dort bis Sonntag (13.5.) mit 21 Programmen gastiert.
Das Motto des heurigen mittlerweile 13. Festivals lautet "Große Träume, kurze Filme". Gezeigt werden zahlreiche Kurzfilme und Kurz-Dokus bis zu einer Länge von 45 Minuten. Im Wettbewerb sind mehr als 60 Filme aus Argentinien, Deutschland, Israel, Kanada, Polen, Rumänien, Schweiz, Südafrika, Slowakei und Österreich vertreten. Sieben Filme widmen sich in einem Special dem Land Südafrika. Unter den Vortragenden und Workshop-Verantwortlichen befinden sich u.a. Sabine Derflinger, Anders Refn, Gary Beach und Tristan Holmes. Die "Trashnight" am Freitag und mehrere Partys runden das Festivalprogramm ab.
Traditionell organisieren die Produktions-Studenten der Filmakademie das FAK-Festival selbst. Zur Eröffnung im Gartenbaukino werden heuer drei Filme gezeigt, davon zwei aus Deutschland. Der 38-minütige Spielfilm "Firn" von Axel Koenzen und der fünfminütige Animationsfilm "weiß" von Florian Grolig bereiten quasi den Boden für "Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin" von Libertad Hackl. Die 40-minütige Produktion aus Österreich hat kürzlich beim Crossing Europe-Festival in Linz den "Local Artists"-Preis erhalten. (apa/red)
Das Programm unter www.filmfestivalwien.com
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