Montag, 30. April 2007

Zwei-Stunden-Takt für internationale ÖBB:
Zugverkehr soll weiter verdichtet werden

  • 67 Railjet-Züge für rund dreiviertel Mrd. Euro bestellt
  • Neue Garnituren kommen bereit im Dezember 08

Die ÖBB will in den komenden drei Jahren ihren internationalen Verkehr deutlich verdichten. Bereits ab 2010 würden die Bundesbahnen zwischen Wien und Frankfurt, auf den Strecken München-Wien-Budapest und Salzburg-Wien, zwischen Wien und Innsbruck/Landeck, Wien-Bregenz und weiter nach Zürich im Zwei-Stunden-Takt verkehren, kündigten die ÖBB in einer Kundeninformation an.

Für die Verdichtung haben die ÖBB, wie berichtet, für eine dreiviertel Mrd. Euro 67 neue Fernverkehrzüge mit dem klingenden Namen Railjet bestellt, die bis 2013 ausgeliefert werden.

Neue Garnituren im Dezember
Die ersten acht neuen Garnituren werden die ÖBB mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 in den Fernverkehr bringen - und zwar auf fünf Tagesverbindungen Budapest-München-Budapest, zwei Tagesrandverbindungen Wien-München-Wien und einer Tagesrandverbindung Wien-Budapest-Wien. Ab Dezember 2009 werden die Züge dann auch sechs Mal täglich auf Wien-Zürich-Wien, drei Mal auf der Strecke Wien-Bregenz-Wien, einmal zusätzlich zwischen Innsbruck-Wien-Innsbruck und zwischen Salzburg-Zürich-Salzburg verkehren.

Zusätzliche Fahrgäste erhofft
Die ÖBB hoffen durch die Intervallverdichtung und die Investitionen neuen Züge auf 800.000 zusätzliche Fahrgäste pro Jahr. (apa/red)

30.4.2007 14:15