Wenn der Spaß in Überforderung endet...:
Zunehmender Technikfrust bei Endkunden
- Flut an Spezifikationen verwirrt potenzielle Käufer

·Handy-Features, die
kein Mensch braucht
Leute wollen das Beste, nutzen es aber nicht
·Studie: PC und Handy überfordern die User
Lediglich die Hälfte der Funktionen wird genutzt
·Von Technikfeind und gläsernem Mensch
Experten warnen vor Gefahr aus dem Internet
Unterhaltungselektronik wird immer vielseitiger, nur bleibt der dadurch entstehende Mehrwert der Geräte aufgrund fehlender Kommunikation der Hersteller für den Konsumenten meistens unklar. Stattdessen würden potenzielle Käufer durch eine Flut an Spezifikationen verunsichert. Das hat eine Befragung 300 deutscher Elektro-Fachhändler durch die Unternehmensberatung Marketing Partner ergeben.
"Im Mittelpunkt vieler Kommunikationskampagnen steht eine austauschbare, auf alles zutreffende Botschaft. Kommuniziert werden zumeist nur die technischen Funktionen. Fachchinesisch in Anzeigen suggeriert Komplexität und dass zur Bedienung der Geräte Expertenwissen notwendig ist", erklärte Studienleiter Nikolaus Bremerich in einer Aussendung. Dadurch würden potenzielle Käufer abgeschreckt, insbesondere Senioren.
Die Message kommt nicht an...
Nur fünf Prozent der Händler meinen, dass es den Herstellern "gut" bis "sehr gut" gelingt, diese Botschaften mithilfe ihrer Kommunikation zu vermitteln. In diesem Zusammenhang gaben zwölf Prozent der Befragten an, dass Siemens mit seiner Kommunikation auf das Thema Konvergenz - also das Zusammenwachsen etwa von Fernsehern und Computern - am besten vorbereitet sei. Elf Prozent nannten in diesem Zusammenhang Sony, neun Prozent Philips, sechs Prozent Loewe und vier Prozent Samsung. (apa/red)
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