Mittwoch, 2. Mai 2007

NEWS deckt auf: Erich Wolf war bis März
2004 Geschäftsführer der Red Bull Airshow

  • Ex-"Air-Chief" leugnete vor Ausschuss Nebenjob
  • Meldungen bei Gebietskrankenkasse werden geprüft
    PLUS: Schmiergeld-Klausel war ursprünglich strenger

Das Nachrichtenmagazin NEWS deckt in seiner aktuellen Ausgabe auf, dass der suspendierte Air-Chief des Bundesheeres, Generalmajor Erich Wolf, bei der "Red Bull Airshow GmbH" bis zum 3. März 2004 als gewerberechtlicher Geschäftsführer gemeldet war.

Wolf hatte bei seiner letzten Befragung im Eurofighter-Untersuchungsausschuss unter Wahrheitspflicht zu Protokoll gegeben, dass er sämtliche Nebenbeschäftigungen im Jahr 2000 eingestellt habe. Auch seinem Dienstgeber, dem Verteidigungsministerium hat er im Jahr 2000 gemeldet, keinen Nebenbeschäftigungen mehr nachzugehen.

Beim zuständigen Magistrat der Stadt Wiener Neustadt war Wolf jedoch bis zum 3. März 2004 als gewerberechtlicher Geschäftsführer gemeldet. Wohl hat Wolf am 11. Mai 2000 die handelsrechtliche Geschäftsführung zurückgelegt, gewerberechtlicher Geschäftsführer blieb er aber bis März 2004.

Dies ist jedoch nur dann zulässig, wenn er zumindest für 20 Wochenstunden beim Unternehmen, das danach in "The Flying Bulls GmbH" umbenannt wurde und im Eigentum des Getränkeriesen steht, angemeldet war. Die Folge wäre auch eine Meldung bei der damals örtlich zuständigen niederösterreichischen Gebietskrankenkasse.

Im Rahmen der Untersuchungen sollen jetzt die Meldungen bei der Gebietskrankenkasse ebenso wie der in diesem Fall obligatorische Jahresausgleich, den ein Beamter mit derartiger Nebenbeschäftigung bei der Finanz machen muss, überprüft werden.

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen NEWS!

2.5.2007 13:15