Post steigt bei BAWAG mit Generali ein: Generaldirektor Wais erwartet sich "viel"
- Post will sich mit rund 5 Prozent an Bank beteiligen
- Gibt's Versicherungen bald auch in Postfilialen?

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im Jahr 1922 bis heute
Die Österreichische Post AG will sich beim geplanten Einstieg bei der BAWAG mit der Generali zusammentun. "Ich erwarte mir viel von der engeren Zusammenarbeit mit der BAWAG/P.S.K. und deren neuen Eigentümer Cerberus sowie der Generali, die mit uns im Konsortium bei der BAWAG einsteigt", erklärte Post-Generaldirektor Wais.
In informierten Kreisen war im März spekuliert worden, dass die Post ihre angestrebten BAWAG-Anteile mit jenen Wüstenrot syndizieren könnte, um nennenswerte Mitspracherechte zu erhalten. Wie berichtet, will sich die Post mit rund 5 Prozent an der früheren Gewerkschaftsbank beteiligen und dafür einen Posten im Aufsichtsrat der Bank. Der Anteil von Wüstenrot wird bei ein bis zwei Prozent liegen.
Die Post will mit Generali laut Wais künftig "Lebens- und andere Versicherungen verkaufen". "Die Generali erhält mit unseren Postämtern ein flächendeckendes Vertriebsnetz", erklärte der Post- Generaldirektor in der "Presse". Außerdem versprach er eine Qualitätsverbesserung in den Postämtern. "Wir brauchen mehr Qualität und Service, die Warteschlangen dürfen einfach nicht sein".
Bestätigt hat er auch frühere Informationen aus Unternehmenskreisen, wonach die Post einen Paket-Zusteller in Ungarn übernehmen will, wo sie bisher nur in der Werbemittelverteilung aktiv ist. Wais im Interview: "Der nächste Schritt in Osteuropa steht in Ungarn bevor". Nach Angaben bei der Bilanzpressekonferenz im März hat die Post in den nächsten beiden Jahre 70 bis 80 Mio. Euro für die Ausweitung des Geschäfts im Osten reserviert.
Post will Syndikat nicht kommentieren
Die Post hält sich zu einer Syndizierung ihrer angestrebten BAWAG-Beteiligung mit anderen Interessenten weiter bedeckt. Entsprechende Spekulationen kommentiere das Unternehmen nicht, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage.
Wais habe mit seinen Aussagen jedoch lediglich auf die schon bekannte "Bietergruppe" verwiesen, die prinzipiell einen Einstieg bei der BAWAG plant, so der Sprecher.
(apa/red)
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