Mittwoch, 2. Mai 2007

Arbeitslosenquote in Eurozone gesunken: 7,2 Prozent haben derzeit keinen festen Job

  • Im letzten Jahr waren noch 8,2 Prozent arbeitslos
  • 17 Millionen Menschen suchen in der EU neue Arbeit

Die Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im März 2007 auf 7,2 Prozent gesunken, gegenüber 8,2 Prozent im Vorjahr und 7,3 Prozent im Februar. In der gesamten EU betrug die Arbeitslosenquote im März 7,3 Prozent, nach 8,2 Prozent im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat blieben die Zahlen unverändert. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat mit.

Eurostat schätzt, dass im März 2007 in der gesamten EU insgesamt 17,0 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon in der Eurozone 10,8 Millionen. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren in der EU27 insgesamt 19,0 Millionen Personen ohne Job, davon 12,1 Millionen in der Eurozone.

Die niedrigsten Quoten nach EU-Berechnung verzeichneten im März 2007 Dänemark und die Niederlande (je 3,4 Prozent) sowie Irland (3,9 Prozent). Österreich rangierte mit einer Quote von 4,4 Prozent am vierten Platz. Die höchsten Arbeitslosenquoten meldeten Polen (11,4 Prozent) und die Slowakei (10,8 Prozent).

Dreiundzwanzig der Mitgliedstaaten verzeichneten über ein Jahr betrachtet einen Rückgang ihrer Arbeitslosenquote und vier einen Anstieg. Der stärkste relative Rückgang wurde in Slowenien (von 6,4 Prozent auf 4,6 Prozent), Polen (von 15,0 Prozent auf 11,4 Prozent) und der Slowakei (von 14,2 Prozent auf 10,8 Prozent) beobachtet. Den stärksten relativen Anstieg verzeichneten Rumänien (von 6,9 Prozent auf 7,8 Prozent) und Ungarn (von 7,3 Prozent auf 8,1 Prozent).

Die Jugendarbeitslosigkeit war in der EU weiterhin hoch. Die Arbeitslosenquote für die unter 25-Jährigen lag im März 2007 in der Eurozone bei 16,1 Prozent und in der EU27 bei 16,6 Prozent gegenüber 17,3 Prozent bzw. 18,0 Prozent vor einem Jahr.

(apa)

2.5.2007 11:51