Nach Siegen über Schweden bzw. USA: Russland und Kanada ungeschlagen weiter
- Jetzt wartet Viertelfinal-Schlager Russland-Tschechien
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WM-Gastgeber Russland und der 23fache Rekord-Weltmeister Kanada gehen ungeschlagen ins Viertelfinale der 71. Eishockey-Weltmeisterschaft in Moskau. Russland gewann gegen Titelverteidiger Schweden das Spitzenspiel um Platz eins in der Zwischenrunden-Gruppe E mit 4:2 und bekommt es nun im Viertelfinal-Schlager mit Vize-Weltmeister Tschechien zu tun.
Schweden hat in der K.o.-Runde ebenfalls die Slowakei zum Gegner. Kanada entschied in der Gruppe F das Nordamerika-Duell mit den USA sicher mit 6:3 für sich und trifft nun auf die Schweiz, die USA spielt gegen Finnland.
Ohne NHL-Star Alexander Owetschkin, der nach seinem Check gegen den Schweizer Wirz für ein Spiel gesperrt worden war, kamen die Russen zum sechsten Sieg im sechsten Spiel. NHL-Jungstar Jewgenij Malkin von den Pittsburgh Penguins (50.) und Kasan-Torjäger Alexej Morozow (57.) fixierten im Schlussdrittel den 4:2-Erfolg des WM-Gastgebers, der das erste WM-Gold seit 1993 anpeilt.
Russland geriet vor über 14.000 Zuschauern in der Chodinka-Arena mit 0:1 durch Thornberg in Rückstand (9.). Mit einem Penalty gelang Morozow noch im ersten Drittel der Ausgleich (18.), Gerebeschkow brachte in der 24. Minute die Russen in Führung, die Steen ausglich (39.). Im Schlussdrittel besiegelten aber Malkin und Morozow, der mit nun acht Treffern die WM-Torschützenliste anführt, die erste Niederlage der Mannschaft von Bengt-Ake Gustafsson.
In der Mytischi-Arena legte Kanada gegen die USA einen Blitzstart hin und entschied mit vier Toren im ersten Drittel die Partie. Bereits nach 8 Sekunden eröffnete Mcclement die Torflut, Cammalleri legte im Powerplay nach (3.), Lombardi (13.) und noch einmal Cammalleri (14.) sorgten für eine komfortable 4:0-Pausenführung. Stastny gelang das 1:4 (30.), nach einem weiteren Lombardi-Treffer (36.) verkürzte Stempniak auf 2:5 (39.). Im Schlussdrittel sorgten Lombardi mit seinem dritten Treffer im Spiel (52.) und Stempniak mit seinem sechsten WM-Tor (54.) für den Endstand
Zudem verlor das US-Team im Mitteldrittel einen seiner wenigen Routiniers. Eric Cole, der mit den Carolina Hurricanes im Vorjahr den Stanley Cup gewonnen hat, humpelte nach einem Zusammenstoß mit Mayers verletzt in die Kabine.
(apa/red)
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