Rückschlag für Rapid im Kampf um Platz 3: Grün-Weiße verlieren bei Aufsteiger Altach
- Schwere Abwehrfehler: Vorarlberger gewinnen 2:1
- Leonardo sorgt für Siegestreffer und heftige Fouls

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Rapid hat in der 32. Bundesliga-Runde einen Rückschlag im Rennen um einen UEFA-Cup-Platz hinnehmen müssen. Die Hütteldorfer verloren auswärts gegen SCR Altach durch Treffer von Schoppitsch (14.) und Leonardo (59.) bzw. Hlinka (83.) mit 1:2 und rutschten damit in der Tabelle zurück.
Die Gründe für die Rapid-Niederlage lagen in der mangelnden Chancenauswertung und teilweise eklatante Abwehrschwächen. So kam Leonardo bereits in der 10. Minute nach einem Bejbl-Fehler im Strafraum frei zum Schuss, sein Schupfer ging aber neben das Tor. Vier Minuten später hatte Katzer gegen Mattle das Nachsehen, dessen Hereingabe verwertete Schoppitsch mit einem Flachschuss via Innenstange zum Führungstreffer.
In der Folge ließ Rapid einige zum Teil hochkarätige Chancen aus. Bilic (23.) scheiterte an Altach-Goalie Krassnitzer, der in der 28. Minute einen Weitschuss von Dober abklatschen ließ, beim Nachschuss von Bazina aber zur Stelle war. Zehn Minuten später verfehlte Boskovic aus aussichtsreicher Position das Tor, in der 42. und 43. Minute blieb Krassnitzer Sieger gegen Hofmann und Bilic. Von den Altachern war mit Ausnahme einer Möglichkeit von Leonardo, die von Payer zunichte gemacht wurde, nach dem 1:0 wenig zu sehen.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Rapid die Chancen, Altach aber traf. Nachdem Eder (52./Kopfball von Krassnitzer pariert) und Hofmann (56./knapper Fehlschuss) vergeblich ihr Glück versucht hatten, tanzte Mattle auf der linken Seite Eder aus, seine Flanke verwertete Leonardo per Kopf zum 2:0 (59.).
Der brasilianische Goalgetter hätte zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr auf dem Platz sein dürfen. Schon in der ersten Hälfte hatte Eder zweimal mit dem Ellbogen von Leonardo Bekanntschaft gemacht, in der 53. Minute streckte der Stürmer auch Dober mit einem Ellbogencheck nieder.
So aber sorgte Leonardo mit seinem 14. Saisontor für die Vorentscheidung, denn die Rapid-Akteure betätigten sich weiterhin als Chancenvernebler, so vor allem der zuletzt dreimal erfolgreiche Bilic, der in der 69. Minute völlig freistehend in Krassnitzer seinen Meister fand. Mehr als der Ehrentreffer durch einen Weitschuss von Hlinka (83.) gelang den Hütteldorfern nicht mehr.
SCR Altach - SK Rapid 2:1 (1:0)
Stadion Schnabelholz, 4.700 Zuschauer, SR Hofmann
Torfolge:
1:0 (14.) Schoppitsch
2:0 (59.) Leonardo
2:1 (83.) Hlinka
Altach: Krassnitzer - Baldauf, Guem, Chinchilla-Vega, Pfister - Schmid, Dorta (77. Cemernjak), Schoppitsch - Atav (57. Schnellrieder), Leonardo, Mattle (65. Unverdorben)
Rapid: Payer - Dober (68. Vorisek), H. Eder, Bejbl (63. Kincl), Katzer - Hofmann, Hlinka, Boskovic (78. Hoffer), Korkmaz - Bilic, Bazina
Gelbe Karten: Schoppitsch, Leonardo, Dorta, Schnellrieder, Cemernjak bzw. Boskovic, Vorisek, H. Eder
(apa/red)
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