Salzburg trennt sich von Kapitän Linke: Vertrag mit Routinier wird nicht verlängert
- Verteidiger hätte gerne noch ein Jahr angehängt
- Verjüngung der Mannschaft als Grund angegeben

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Meister Red Bull Salzburg plant seine sportliche Zukunft ohne seinen bisherigen Kapitän Thomas Linke. Der auslaufende Vertrag mit dem 37-jährigen Deutschen wird nicht verlängert. "Die Mannschaft soll schon in nächster Zeit gezielt umgebaut und auch verjüngt werden", begründete Salzburg-Sportdirektor Oliver Kreuzer.
Neben Linke haben die Salzburger mit Jorge Vargas, Milan Dudic, Remo Meyer und Tsuneyasu Miyamoto vier weitere Innenverteidiger in ihrem Starensemble. Zumindest ein weiterer soll im Sommer verpflichtet werden.
Linke selbst gab sich enttäuscht. "Ich muss die Entscheidung des Vereins akzeptieren, auch wenn ich noch gern ein Jahr weiter gespielt hätte", erklärte der routinierte Abwehrchef, der 2001 mit Bayern München die Champions League gewonnen hatte und ein Jahr später mit dem deutschen Nationalteam ins WM-Finale eingezogen war. Seine sportliche Zukunft ließ Linke vorerst offen.
"Wir alle kennen seine Verdienste. Diese Entscheidung ist uns daher sehr schwer gefallen", betonte Kreuzer. Sein Ex-Bayern-Kollege Linke, der im Sommer 2005 zum damals neu von Red Bull übernommenen Klub gestoßen war, hatte im Frühjahr nur fünf Pflichtspiele bestritten, nachdem er sich im Winter-Trainingscamp in Dubai einen Seitenbandeinriss im linken Knie zugezogen hatte.
(apa/red)
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