Salzburger ist "bereit": Bewerbung für
Olympische Winterspiele 2014 auf Kurs
- Heiße Phase beginnt: Vergabe erfolgt Anfang Juli
- Präsentation bei Sportkongress verlief nach Wunsch

Zwei Monate vor der Vergabe hat die Salzburger Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2014 Zwischenbilanz gezogen. Die wichtigsten Hausaufgaben sind erledigt, letzter großer Part war die Präsentation Ende April beim größten Sportkongress der Welt in Peking. Das Motto deckt sich mit dem Slogan des Promotion-Videos, in dem eine Botschaft immer wiederkehrt: "Salzburg is ready!"
Nun beginnt laut Co-Geschäftsführer Rudi Höller die "heiße Phase" der Bewerbung. Zweimal war man schon in Guatemala Stadt, wo in der Nacht vom 4. auf 5. Juli die Spiele an einen der drei Kandidaten Salzburg, Sotschi und Pyeongchang vergeben werden.
Am 22. Juni fährt eine Vorhut wieder nach Guatemala, um die entscheidende Präsentation vorzubereiten. "Wir werden eine perfekte Show abliefern und alles tun, um die Spiele nach Österreich und nach Salzburg zu holen", versprach der frühere Segel-Bundestrainer Höller.
Salzburgs Exekutiv-Direktor Gernot Leitner versicherte, dass die Bewerbung trotz einiger Rückschläge top im Plan sei. Anfang des Jahres war bekanntlich Bewerbungschef Fedor Radmann erkrankt ausgeschieden, zuletzt hatte die lebenslange Sperre von sechs ÖSV- Athleten als Folge des Turiner Olympia-Skandals auf die Stimmung gedrückt.
Das alles hat man in Salzburg weggesteckt. "Schon die starke Team- Leistung beim Besuch der Evaluierungs-Kommission hat Salzburg in die Position eines ernst zu nehmenden Sieg-Kandidaten gebracht", ist Leitner überzeugt. "Wir verfügen nun über das Commitment von der Bundesregierung abwärts", sagte der Ex-Volleyballer. "Außerdem waren wir bei der Präsentation in Peking einfach besser als die anderen", bekräftigte Leitner.
"Man hört immer wieder, dass es die Russen eh schon sicher haben. Aber das ist bei weitem nicht so. Salzburg hat etwas ganz Spezielles und das ist unsere Chance", ist Salzburgs internationaler Chairman Franz Klammer überzeugt.
(apa/red)
