Schlimmer geht's nimmer: Nur noch 28 % der Amerikaner findet Bushs Politik gut
- US-Präsident erreicht neuen Popularitäts-Tiefstand
Die Popularität von US-Präsident George W. Bush hat in der jüngsten Umfrage unter seinen Landsleuten einen neuen Tiefstand erreicht. Laut der vom Magazin "Newsweek" online veröffentlichten Umfrage stimmen nur noch 28 Prozent der Befragten der Politik des Präsidenten zu. Seit 1979, als der Demokrat Jimmy Carter im Amt war, habe ein US-Präsident nicht mehr ein so schlechtes Ergebnis erzielt, berichtete das Magazin weiter. Der Absturz des Präsidenten in den Meinungsumfragen schmälere die Aussichten der republikanischen Präsidentschaftsanwärter auf einen Wahlsieg im kommenden Jahr.
Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Gallup erstellten Erhebung hätte derzeit keiner der Favoriten für die republikanische Präsidentschaftskandidatur eine Chance gegen die demokratischen Konkurrenten: Die Demokraten Barack Obama, Hillary Clinton und John Edwards würden allesamt gegen Rudolph Giuliani oder John McCain klar siegen.
Die schlechten Sympathiewerte für Bush könnten laut "Newsweek" erklären, weshalb die republikanischen Präsidentschaftsanwärter bei ihrer ersten TV-Debatte am Donnerstag nur einmal den Namen Bush erwähnten, während sie 19 Mal den Namen Ronald Reagan nannten. Der Republikaner Reagan (1981-1989) genießt unter vielen US-Bürgern hohes Ansehen, weil sie ihm den Sieg im Kalten Krieg gegen den Kommunismus zuschreiben.
(APA/red)
