"profil" zu Eurofighter-Affäre: Ehemann von Rauch-Kallat muss vor U-Ausschuss
- Mensdorff-Pouilly: Aussage zu BAE-Systems-Vertrag
- Britischer Konzern ist auch an Eurofighter beteiligt
·Eurofighter: Briefe belasten Steininger
EADS-Lobbyist 'offizieller Repräsentant' für Jet-Kauf
·Eurofighter: Jetzt auch noch Weißungen
U-Ausschuss mit Kritik an
'Totalzensur' durch Finanz
·Matznetter fordert Steininger-Steuerakte
Kein Anlass mehr, Akte
weiterhin zu "schwärzen"
·Steininger-Anwalt Nödl zur Fotoaffäre
Mandat für entstandenen
Eindruck entschuldigt!
·Wolf bis 2004 Chef der Red Bull Airshow
NEWS: Leugnete aber
im Ausschuss Nebenjob
·NEWS: Schmiergeld-Regeln waren strenger
Klausel nach Steininger-Zahlung entschärft
·Banken-Ausschuss: Endspurt im Mai
Bis Ende Juni Abschluss der Befragungen?
·Jet-Ausschuss: Muss Steininger aussagen?
Laut Pilz "Ja", laut Anwalt des Lobbyisten "Nein"
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wird der Ehemann der Ex-ÖVP-Ministerin Maria Rauch-Kallat, Alfons Mensdorff-Pouilly, vor den parlamentarischen Eurofighter-Untersuchungsausschuss geladen. Einen entsprechenden Beschluss will der Ausschuss in seiner Sitzung am Montag fassen. Neben Mensdorff sollen auch der ehemalige Rüstungsindustrielle und Steyr-Spezialfahrzeuge-Chef Hans Michael Malzacher sowie der Saab-Lobbyist Hans Drescher als Auskunftspersonen aussagen.
Ausschlaggebend dafür war ein "profil"-Bericht wonach Malzacher vom britischen Rüstungskonzern BAE-Systems eine Provisionszusage in Höhe von rund 50 Millionen Euro gehabt haben soll, für den Fall, dass sich die Republik für den Saab-Gripen entscheidet. Der Deal kam jedoch nie Zustande, da Österreich die Eurofighter kaufte. BAE-Systems ist sowohl an Saab als auch an der Eurofighter GmbH beteiligt.
Auch Mensdorff-Pouilly soll über seinen Beratervertrag mit BAE-Systems Auskunft geben. Er soll sich für den Verkauf von Gripen in Tschechien engagiert haben. Wie profil bereits berichtete soll ihm dafür eine ähnlich hohe Erfolgsprämie (rund 60 Millionen Euro) in Aussicht gestellt worden sein, für den Fall, dass Tschechien den Saab-Gripen kauft. Mensdorff wollte diese Provisionsvereinbarung bzw. die Höhe der Summe nicht kommentieren. Die Verwicklung in eine tschechische Schmiergeldaffäre dementierte er aber. BAE wird verdächtigt im Zuge des Gripen-Geschäfts rund 8,7 Millionen Euro an tschechische Politiker verschoben zu haben.
Die schwedische Staatsanwaltschaft ermittelt die Vorgänge in Tschechien und nimmt nun auch die Geschäfte rund um den gescheiterten Saab-Deal in Österreich unter die Lupe.
Die gesamte Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
U-Ausschuss Korruption07:09
Grasser in ErklärungsnotEine Zusammenfassung der Causa Buwog. Ab heute ist der Polizeifunk "Tetron" dran.
US-Präsidentschaftswahlen07:18
Romney: Kandidatur fixRepublikaner nach Sieg in Texas nun endgültig Herausforderer von Obama
