Sonntag, 6. Mai 2007

Dutzende Feuerwehreinsätze nach Regen in Wien & NÖ: Haus in Mariahilf unbewohnbar

  • 90 Ausfahrten in der Hauptstadt, 70 im Süden Wiens

Dutzende Einsätze hatten die Feuerwehren in Niederösterreich und in Wien nach zum Teil heftigen Regenfällen zu absolvieren. Etwa 90 waren es in der Bundeshauptstadt, rund 70 im allein im Bezirk Baden. In Wien wurde ein Mietshaus unbewohnbar, das wegen des Ausbaus des obersten Geschoßes kein Dach hatte.

Mit einer schlimmen Überraschung endeten für rund zwei Dutzend Bewohner eines fünfstöckigen Mietshauses in Wien-Mariahilf die zum Teil heftigen Regenfälle in der Nacht in der Bundeshauptstadt: Wegen des derzeit laufenden Ausbaus des Dachgeschoßes wurde das Gebäude buchstäblich überschwemmt. 18 Bewohner mussten durch das Krisenmanagement der Magistratsdirektion in Ersatzwohnungen untergebracht werden, einige weitere kamen privat unter.

Das Haus war ohne Dach, die provisorische Abdeckung am Dachgeschoß hielt dem Druck der Niederschläge - es hatte sich eine fünf Zentimeter tiefe Wasserlache gebildet - nicht Stand. Das Wasser floss über das Stiegenhaus ins Erdgeschoß. Die Feuerwehr schritt ein, auch der Strom musste abgeschaltet werden, teilte die Feuerwehr mit.

Massive Regenfälle haben auch in Niederösterreich, vor allem im südlichen Wiener Umland, zur Überflutung von Straßen und Kellern geführt. Das Bezirksfeuerwehrkommando Baden verzeichnete 70 Unwettereinsätze. Insgesamt rückten 270 Florianijünger aus, um Keller auszupumpen oder aufgeschwemmte Kanaldeckel zu sichern. Wassermassen bedrohten auch das Stift Heiligenkreuz.
(APA/red)

6.5.2007 16:11