Donnerstag, 3. Mai 2007

Buchinger unterstützt Forderung nach Radhelmpflicht: Altersgrenze von 16 Jahren

  • Zahl der Kopfverletzungen erfordert Maßnahmen
  • Für Helmpflicht bei Erwachsenen fehlt noch Akzeptanz

Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger unterstützt die Forderung der Allianz nach Einführung einer Helmpflicht für jugendliche Fahrradfahrer: "Die hohe Zahl von schweren Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen erfordert dringend wirksame Maßnahmen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann eine Helmpflicht die schon ganz passable Akzeptanz des Helmes noch weiter verbessern", erklärte der Politiker.

Als Altersgrenze für die Fahrradhelmpflicht fordert Buchinger allerdings 16 Jahre anstatt der meist vorgeschlagenen 14 Jahre. Dadurch soll ein nahtloser Übergang zur Helmpflicht bei Mopeds gewährleistet werden. Nach Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit verunglückten 2005 etwa 35.000 Radfahrer so schwer, dass eine Spitalsbehandlung nötig war, hieß es in einer Aussendung des Konsumentenschutzministers.

"Für eine Helmpflicht bei Erwachsenen fehlt derzeit noch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Es ist aber davon auszugehen, dass die Helmpflicht für Kinder und Jugendliche dazu führt, dass künftige Radfahrergenerationen auch im Erwachsenenalter gerne den Helm aufsetzen werden", so Buchinger.

(apa/red)

3.5.2007 14:53