Stenzel fordert Alkoholverbot in Wiener Innenstadt: Anlass ist verprügelte Frau
- In Lokalen, bei Ständen und Events weiterhin erlaubt
- Wiener Rathaus-SPÖ lehnt Gesetzes-Änderung ab
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Die Bezirksvorsteherin der Wiener Inneren Stadt, Ursula Stenzel, will ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum ihres Bezirks. Das hat sie in einer Aussendung erklärt. Konsumationen in Lokalen, Gastgärten, bei Würstel-Ständen und bei Events im öffentlichen Raum seien davon ausgenommen. Die SPÖ lehnt eine entsprechende Änderung des Landessicherheitsgesetzes ab.
Vor kurzem wollte Stenzel noch "Alkoholkontrollzonen" an einzelnen Orten. Nun fordert sie aber ein Verbot, und das gleich für die gesamte City. Anlass sei der Fall einer Frau im Rudolfsplatzviertel, die von betrunkenen Jugendlichen krankenhausreif geprügelt worden sei. Zudem würden immer Jüngere zum "Komasaufen" neigen, Schutzmaßnahmen seien erforderlich.
SPÖ dagegen
Bei der Rathaus-SPÖ stoßen Stenzels Forderungen auf wenig Sympathie. Laut Medienberichten haben sich sowohl Landesparteisekretär Harry Kopietz als auch die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger bereits ablehnend geäußert.
(apa/red)
